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Basketball in Bosnien

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Sportler mit Behinderung spielen Basketball und Volleyball – mit Unterstützung von Rotary. 

Fotos:

Einige der größten Namen im Basketball (man denke nur an Nikola Jokić, Luka Dončić und Peja Stojaković) stammen aus dem Balkan, wo Basketball Teil der nationalen Identität ist. In einer Umfrage unter Menschen mit Behinderungen in Zenica, etwa 60 Kilometer nordöstlich von Sarajevo in Bosnien-Herzegowina, gaben 90 Prozent an, dass Sport ein Mittel sei, um Inklusion und Zugehörigkeit zu fördern. Als Reaktion darauf modernisierten der Rotary Club Zenica und seine Partner mit finanzieller Unterstützung der Rotary Foundation einen Basketballplatz in einem beliebten Park der Stadt für Rollstuhlbasketball und Sitzvolleyball. Den Höhepunkt bildete ein zweitägiges Turnier zur Einweihung des neuen Platzes.

Sechs Rollstuhlbasketballteams aus der gesamten Region versammelten sich im September 2024 im Kamberovića-Park zum Eröffnungsturnier. Eine Umfrage ergab, dass mehr Räume für Menschen mit Behinderungen gewünscht werden, in denen sie sich treffen und Kontakte knüpfen können.

Rotarier Harun Imamović aus Zenica half bei der Organisation des Turniers mit Unterstützung einer regionalen Koalition von Organisationen für Menschen mit Behinderungen.

Rotary-Mitglieder aus Zenica engagierten sich für Menschen mit Behinderungen, als der einzige Sitzvolleyballverein für Frauen im Land sie um finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an einem Wettbewerb 2022 in Italien bat. 2024 starteten die Mitglieder von Rotary ein umfassendes Projekt, das Führungsworkshops, eine Podiumsdiskussion über die Notwendigkeit inklusiver Beschäftigung und eine Medienkampagne zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit beinhaltete. Vier Teams nahmen am Auftakt-Volleyballturnier teil, woraufhin zwei neue Spielerinnen hinzukamen. Ein weiteres Turnier fand im Juni 2025 statt.
 

Aus: Rotary Januar 2026.

Rotary-Projekte bewirken weltweit positive Veränderungen