Ansprache junger Berufstätiger
Verbindung aufnehmen
Oft mobilisieren wir Menschen zum Mitmachen, drücken ihnen dann aber nur eine bereits bestehende Liste mit Projekten und Aufgaben in die Hand, an denen sie sich beteiligen können.
Nur selten fragen wir: „Was würden Sie gern für Ihre Heimatgemeinde tun? Wofür interessieren Sie sich?“
Wir müssen ihnen erlauben, neue Vorschläge zu machen. Um ihnen zu zeigen, dass sie bei Rotary lernen können, wichtige soziale Probleme zu lösen. Dass sie ihre Kompetenzen und Talente in ihren Club einbringen und sich mit anderen Mitgliedern über alle Altersgrenzen hinweg austauschen können. Dass der Club ein Ort ist, an dem sie ihre Persönlichkeit entfalten können.
Themenübersicht
- Einführung
- Zielgruppen
- Kultur
- Verbindungen
- Engagement
- Werte
Zusammenarbeit mit Ihren Heimatgemeinden
Gibt es ein Anliegen, dass Ihnen und Ihren Clubmitgliedern wichtig ist? Bauen Sie Kontakte zu einer entsprechenden Rotary Action Group auf oder werden Sie dort Mitglied und arbeiten Sie mit den Experten dieser Gruppe zusammen. Nehmen Sie Verbindung mit Menschen aus der Region Ihres Clubs auf, die nicht zu Rotary gehören, und arbeiten Sie mit ihnen gemeinsam an Serviceprojekten — stellen Sie ein Rotary Community Corps auf. Ihre lokalen Medien — ob Fernsehsender, Radio, Onlineportale oder Zeitungen — sind immer auf der Suche nach interessanten Geschichten. Informieren Sie sie über Ihre Initiativen in Ihrer Heimatgemeinde. Erläutern Sie ihnen, wie Sie ein bestehendes Problem erkannt haben, wie Sie die Clubmitglieder und andere Vertreter des Gemeinwesens mobilisiert und aktiv an einer nachhaltigen Lösung gearbeitet haben. Weitere Empfehlungen finden Sie im Rotary Brand Center unter Öffentlichkeitsarbeit.

Einsatz von Social Media
Soziale Medien sind heute Teil unseres persönlichen und beruflichen Lebens. Eine Website allein reicht nicht; Sie müssen in den sozialen Medien aktiv sein, die stark von jüngeren Zielgruppen genutzt werden. In den sozialen Medien findet man eine lebendige, aktive Gemeinschaft von interessierten jungen Menschen, Community Leaders und potenziellen neuen Rotary-Mitgliedern, mit denen Sie und Ihre Clubfreunde Kontakte knüpfen können – es ist quasi eine Online-Erweiterung Ihres Clubs.
Drei Schritte für den Einstieg
1. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppen. Werden Sie konkret. Wen versuchen Sie zu erreichen? Was würde deren Aufmerksamkeit erregen? Nutzen Sie diese Plattform, um interessante Serviceprojekte sowie spannende gesellschaftliche Events und Netzwerkveranstaltungen zu präsentieren, die Ihr Club plant. Vernetzen Sie sich mit Ihren Mitgliedern über eine Group oder einen Chat, um Clubinterna und Organisatorisches wie Anwesenheit und Clubbeiträge zu besprechen.
2. Werden Sie sich über den zeitlichen und personellen Aufwand klar. Wer in Ihrem Club kann Ihre Social Media-Präsenz regelmäßig aktualisieren und wie viel Zeit können diese Mitglieder dafür aufwenden?
3. Fangen Sie klein und konzentriert an. Lernen Sie die verschiedenen Social-Media-Kanäle kennen und wählen Sie den für Ihren Club passenden aus. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Es ist besser, wenige Social-Media-Kanäle regelmäßig zu bedienen, als auf vielen Kanälen vertreten zu sein, diese aber nicht ausreichend aktualisieren zu können.

