Heranbildung von Führungskräften

(1931–1957)


Mit der zunehmenden Ausbreitung von Rotary Clubs in der ganzen Welt erwerben wir den Ruf als eine führende Organisation bei der internationalen Zusammenarbeit. Wir ändern die Führungsstruktur unserer Organisation und geben unseren Mitgliedern ein größeres Mitspracherecht bei der Leitung von Rotary.

Eine Person sitzt an einem Schreibtisch und hält eine große Tafel mit der Aufschrift „Die Vier-Fragen-Probe“ in der Hand; sie befindet sich in einem Büro mit Vorhängen und Papieren.

Tonaufnahme von Herbert J. Taylor über die Vier-Fragen-Probe von 1965. „Ich war der Auffassung, dass es hilfreich wäre, wenn wir nur eine kleine einfache Messlatte der Ethik hätten...“


1943: Die Vier-Fragen-Probe


Mit der Vier-Fragen-Probe nimmt Rotary eine der weltweit am häufigsten gedruckten und zitierten Erklärungen zur Wirtschaftsethik an. Die Vier-Fragen-Probe stammt von Herbert J. Taylor, einem Mitglied des Rotary Clubs Chicago, der damit 1932 während der Weltwirtschaftskrise einem von der Insolvenz bedrohten Aluminiumunternehmen aus der Krise half.

Telegramm mit der Überschrift „WESTERN UNION“ und einem getippten Text, in dem Rotary International gebeten wird, als Berater zu fungieren.

Mit diesem Telegramm wird Rotary International zur Unterstützung der US-Delegation 1945 eingeladen. Rotarys frühe Mitwirkung bei der UNO bereitet den Weg für künftige Partnerschaften mit UN-Organisationen.


1945: Rotary und die Vereinten Nationen


Rotary International fungiert als Berater der US-Delegation bei der Gründungskonferenz der Vereinten Nationen in San Francisco. 11 Mitglieder vertreten Rotary in dieser Funktion. Andere Rotary-Mitglieder nehmen als Delegierte oder Berater für ihre Länder teil.

Dokument mit einem getippten Text, in dem auf Spenden an The Rotary Foundation Bezug genommen wird, datiert auf den 31. Januar 1947.

Nach dem Tod von Paul Harris am 27. Januar 1947 bittet Rotary seine Mitglieder in einem Telegramm, anstelle von Blumen Spenden an die Foundation zu überweisen.


1947: Tod von Paul Harris


Nach langer Krankheit verstirbt der Gründer von Rotary im Januar. In den darauffolgenden 18 Monaten spenden die Mitglieder mehr als 1 Million Dollar zu seinem Gedenken. Die Spendengelder werden zur Finanzierung des Stipendienprogramms der Foundation verwendet.

Eine Doppelseite mit dem Titel „Paul Harris Fellows“, auf der Porträtfotos in Reihen angeordnet sind und von Begleittexten begleitet werden.

Foto: 19 Studenten wurden für das erste Stipendium der Foundation ausgewählt. Tonaufnahme: Die ersten Stipendiaten aus Norwegen, Australien und den Vereinigten Staaten äußern sich 1950 in einem Radiointerview zur Bedeutung ihres Stipendiums.


1947: Das erste Programm der Foundation


Dieses Programm finanziert Stipendien für Auslandsstudien und dient der Förderung der internationalen Verständigung. Es folgen weitere Bildungsinitiativen, und das Programm wird mehrfach umbenannt, u. a. in Ambassadorial Scholars und Rotary Scholars.

Runde Goldmedaille mit einem Profilporträt und einer oben angebrachten blau-gelben dreieckigen Anstecknadel.

Paul-Harris-Fellow-Medaillon der ersten Jahre.


1957: Rotary beginnt mit der Spenderanerkennung


Die Anerkennung als Paul Harris Fellow wird 1957 eingeführt. Damit wird die Wertschätzung für Großspenden an die Foundation zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig zu weiteren Spenden angeregt.


 

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