Zur Geschichte von Rotary International

The first four Rotarians (from left): Gustavus Loehr, Silvester Schiele, Hiram Shorey, and Paul P. Harris, circa 1905-12.

Am 23. Februar 1905 beruft der Rechtsanwalt Paul P. Harris in Zimmer 711 des Unity Building in Chicago das erste Rotary-Treffen ein. Seine Idee: ein Club, der Fachleute verschiedener Berufszweige zusammenbringt, und diese Freundschaft leben lässt, wie er es von der Kleinstadt in der er aufgewachsen war her kannte. Teil nahmen neben Harris, Gustavus Loehr, Silvester Schiele und Hiram Shorey. This was the first Rotary club meeting. Der Name "Rotary" leitet sich aus der Praxis ab, sich im Rotationsprinzip in den Büros der Mitglieder zu treffen.

Rotary gewann schnell an Popularität und innerhalb von fünf Jahren entstanden Clubs von San Francisco bis New York.

Im August 1910 hielten die Rotarier in Chicago ihren ersten Kongress ab. Rotary gehörten zu diesem Zeitpunkt 16 Clubs an und zusammen gingen sie die National Association of Rotary Clubs ein.

In 1912 änderte Rotary seinen Namen hin zu International Association of Rotary Clubs, um auch auf seine aus dem Ausland hinzugekommenen Clubs hinzuweisen. Im Jahr 1922 schließlich wurde der Name Rotary International zur offiziellen Bezeichnung von Rotary.

Bis zum Juli 1925 war Rotary auf über 2.000 Clubs mit über 108.000 Mitgliedern auf sechs Kontinenten angewachsen und hatte sich einen Ruf erworben, der eine Mitgliedschaft sogar für Regierungsverantwortliche attraktiv machte.

Auch der Schriftsteller Thomas Mann, der Diplomat Carlos P. Romulo und der Komponist Jean Sibelius waren Rotarier.

Im Zuge des ständigen Wachstums der rotarischen Bewegung erweiterte sich auch die Dienstmission. Es ging nun nicht mehr nur um die professionellen und sozialen Anliegen der Clubmitglieder, sondern Rotarier begannen mit der systematischen Bündelung ihre Ressourcen, um ihren Gemeinwesen zu dienen. Aus dieser Zeit stammt auch das zeitlose Motto der Organisation, das uneigennützige Dienstbereitschaft am Mitmenschen formuliert: Service above Self - Selbstloses Dienen.

Die Vier-Fragen-Probe

1932 formulierte der Rotarier Herbert J. Taylor den Four-Way Test, die Vier-Fragen-Probe. Dieser Ehrenkodex gilt Rotariern als Prüfstein für alles Tun und wurde in über 100 Sprachen übersetzt:

Bei allem was wir denken, sagen oder tun, sollten wir uns fragen:

Ist es WAHR?

Ist es FAIR für alle Beteiligten?

Wird es FREUNDSCHAFT und GUTEN WILLEN fördern?

Wird es dem WOHL aller Beteiligten dienen?

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