Hiroshima Peace Forum - Frieden ist machbar

Past RI President Luis Giay (left), RI President Sakuji Tanaka (center), and Rotary Foundation Trustee Chair Wilfrid J. Wilkinson (right) placed wreaths in Hiroshima Memorial Park during the third Rotary Global Peace Forum 17 May. Giay served as chair and convener of the forum.
Fotorechte Noriko Futagami

Über 2.700 Besucher kamen im Mai beim Rotary Peace Forum in Hiroshima zusammen. RI Präsident Sakuji Tanaka leitete die dritte Veranstaltung dieser Art während seiner Amtszeit, nachdem bereits Foren in Berlin und Honolulu sehr erfolgreich stattgefunden hatten. Dabei waren die Veranstaltungsorte natürlich programmatisch ausgewählt worden, denn alle waren signifikante Schauplätze des Zweiten Weltkrieges. Am Rande des Forums legten Tanaka und weitere führende Rotarier einen Kranz am Mahnmal für die Opfer der Atombombenabwürfe ab.

Das zentrale Thema des Friedensforums war der nachhaltige Frieden zwischen Nationen. Es war zugleich auch ein wesentliches Anliegen der Amtszeit von Präsident Tanaka, der im Nachkriegsjapan aufwuchs und für den Frieden immer auch eine sehr persönliche Sache war. „Frieden, wie auch immer wir den Begriff persönlich verstehen, ist ein realistisches Ziel", betonte er auf dem Kongress. „Es ist nicht etwas, das nur durch Regierungsverträge oder heroische Einsätze erreicht wird. Es ist vielmehr etwas, das wir jeden Tag und auf sehr vielfältige, doch einfache Art finden und erreichen können."

TRF Chair Dong Kurn Lee sprach über die Rolle, die Rotary bei der Aussöhnung Koreas und Japans erfüllt. Er beschrieb die Heilung der Wunden, die Korea und Japan als heutige Freundesnationen und Wirtschaftspartner zusammen brachte, und zitierte dabei ein koreanisches Sprichwort: „Man braucht zwei Hände, um klatschen zu können". Er erwähnte ein seit elf Jahren stattfindendes koreanisch-japanisches Freundschaftstreffen, das dazu beitrage, durch rotarische Begegnung den Frieden real zu machen.

Dies war dann auch das Fazit, das die Besucher mit nach Hause nahmen, nicht nur in Form einer offiziellen Deklaration, in der sich Rotarier zur Friedensarbeit verpflichten. Frieden als persönliche und alltägliche Aufgabe und menschliche Pflicht wahrzunehmen und umzusetzen, das war der Konsens der Rotarier – und, wie Präsident Tanaka es auf den Punkt brachte: „Jedes Projekt, jeder Dienst von Rotary, ist ein Akt der Nächstenliebe."

 

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