Unterstützung aus Australien gegen Polio

Zur Förderung des 2013-18 Polio Eradication and Endgame Strategic Plan verpflichtet sich die australische Regierung zu einer Finanzhilfe von 80 Millionen australischen Dollar über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg (2015-2018). Damit setzt Australien seine Unterstützung der weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung fort, die bereits seit 2011 und noch bis 2014 durch einen Beitrag von 50 Millionen Dollar an die Global Polio Eradication Initiative (GPEI) deutlich unterstrichen wird.

Bei der Gewinnung dieser großzügigen finanziellen Hilfe leisteten die Rotarier in Australien einen wichtigen Beitrag. "Der Australier Sir Clem Renouf, der 1978/79 als Präsident von Rotary International diente, führte die internationale Kampagne an, die dazu aufrief, jedes Kind gegen Polio zu impfen", heißt es in einer Pressemeldung der Regierung Australiens . “Als Ergebnis dieser frühen Bemühunge durch Rotary, kam die Weltgemeinschaft 1988 zusammen, um die Global Polio Eradication Initiative zu starten.”

Der Endgame Plan wird 5,5 Milliarden USD kosten. Regierungen und andere Spender in aller Welt haben sich bisher zu Beiträgen über insgesamt 4 Milliarden USD verpflichtet. Trotz der historisch niedrigen Zahl von nur 233 verzeichneten Krankheitsfällen weltweit in 2012, ist eine Umsetzung des Endgame Plans essentiell, um die Krankheit endgültig zu besiegen. Sollte Polio sich erneut ausbreiten, so könnten innerhalb von zehn Jahren jährlich 200.000 Kinder wieder Opfer von Lähmungen werden.

Einer der wichtigsen Beiträge, den Rotarier weltweit leisten können ist es, Unterstützung für den Endgame Plan zu gewinnen. Neben den 1,2 Milliarden USD, die die Rotarier bereits selbst an die GPEI spendeten, konnten sie seit Beginn der Kampagne gegen Polio Regierungen zu 9 Milliarden USD verpflichten.

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