Ehemaliger Rotary Peace Fellow schützt US-Diplomaten

Justin Peele studierte als Rotary Peace Fellow an der Universidad del Salvador in Buenos Aires. Heute wendet er sein dort erworbenes Wissen als Mitarbeiter beim U.S. Diplomatic Security Service im Bereich Konfliktlösung an.

Peele ist einer von 2.000 DS-Agenten, die in 160 Ländern operieren, und US-Diplomaten und konsularische Einrichtungen schützen. "Es ist mein absoluter Traumjob", so Peele. "Meine Aufgabe ist es, Konflikte frontal anzupacken". 

Einer dieser Einsätze fand für Peele 2012 in Mali statt, als militante Gruppen versuchten, die Regierung von Präsident Amadou Toumani Touré zu stürzen, und das US-Außenministerium ihn zum Schutz der Mitarbeiter der US-Botschaft nach Bamako entsandte. Während einer Studentenrevolte ein Jahr später saß eine Gruppe Mitarbeiter der US-Botschaft in einem Gebäude fest, das eingekreist war von Demonstranten und Polizei. Peele bahnte sich zusammen mit einem Fahrer einen Weg durch die von Rauch und Tränengas erfüllten Straßen und brachte seine amerikanischen Landsleute sicher aus der Gefahrenzone. Für seinen mutigen Einsatz wurde er vom US-Außenministerium später mit dem Meritorious Honor Award geehrt.

Bei einem weiteren Einsatz durfte Peele sechs Monate lang US-Außenminister John Kerry auf einer diplomatischen Mission durch China, Israel, Europa und den Nahen Osten begleiten. "Ich darf US-Außenpolitik aus nächster Nähe beobachten und lerne unglaublich viel über Regierungen, Diplomatie und die Menschheit im Allgemeinen."

Die Mitarbeiter des U.S. Diplomatic Security Service haben die unterschiedlichsten Hintergründe. Viele haben eine Laufbahn im Militär oder Gesetzesvollzug hinter sich. Andere sind Anwälte, Wissenschaftler, Linguisten und wie in Peeles Fall: ehemalige Friedensstipendiaten.

Seine Erfahrungen als Rotary Friedensstipendiat und ein dreijähriger Einsatz mit dem Peace Corps in Paraguay nennt Peele als ausschlaggebend für eine Anstellung beim U.S. Diplomatic Security Service. Er erinnert sich noch, wie beeindruckt der DS-Beamte bei seinem Vorstellungsgespräch war, als er von seiner globalen Ausbildung im Bereich Frieden und Konfliktlösung hörte.

"Ich habe viel während meines Rotary Friedensstipendiums gelernt. Das Entscheidende ist, dass alles was wir tun dazu beiträgt, das Leiden anderer zu mildern", so Peele. "Nicht nur die Rotary Peace Centers sind hierfür ein großartiges Beispiel, sondern auch alles andere was Rotary tut."

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30-Jul-2014
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