Banerjee über die Stärkung von Clubs
Megan Ferringer
Rotary International News -- 19. Januar 2012
RI Präsident Kalyan Banerjee sprach auf der zweiten Plenarsitzung der International Assembly zum Thema Stärkung von Clubs.
Rotary Images/Monika Lozinska
Der Governor sollte als Vorbild im Distrikt fungieren. Das betonte RI Präsident Kalyan Banerjee in seiner Rede auf der zweiten Plenarsitzung der International Assembly am 16. Januar. Und Begeisterung müsse anstecken, fuhr er fort: "Wir sind hier, weil uns Rotary am Herzen liegt", so Banerjee. "Wir sind hier, weil wir begeistert davon sind, was wir durch Rotary erreichen können - und weil wir mehr davon erreichen wollen."
Weiter erklärte Banerjee, dass die Übernahme eines Führungsamtes bei Rotary nicht bedeute, Anweisungen zu erteilen, sondern Unterstützung zu geben. "Gute Führung zeichnet sich dadurch aus, die Führungspersönlichkeit zu sein, von der alle Rotarier im Distrikt sagen 'Wenn ich Governor werden sollte, dann würde ich so arbeiten wie er (oder sie).'"
Zudem verwies Banerjee darauf, wie wichtig Vertrauenswürdigkeit bei einem rotarischen Führungsamt ist. "Eine gute Führungspersönlichkeit ist eine Person, der man vertrauen kann. Sie muss nicht notwendigerweise auf alles eine Antwort haben, doch sie muss in der Lage sein, diese Antworten zu finden. Sie muss zuhören, auf Bedenken eingehen und sich Zeit nehmen können".
Auch das richtige Verhältnis zwischen Arbeit und Spaß sei für einen starken Club wichtig. "Man braucht natürlich Spaß – das ist ein Teil von dem, was Rotary ausmacht – doch der Spaß kommt nach der Arbeit. Wir alle haben Spaß bei Rotary, doch der Hauptgrund, warum wir hier sind, muss die Arbeit, der Dienst sein - und der Unterschied, den wir damit in unserer Welt bewirken können."
Banerjee beendete seine Rede mit der Bitte, dass alle Governors über ihr eigenes Amtsjahr hinausblicken sollten. Der Dienst im Distrikt bedeutet für Banerjee demnach nicht, dass der eigene Namen mit bestimmten Errungenschaften verbunden wird, sondern, dass man durch die Veränderungen, die man in der kurzen Amtsperiode bewirken kann, zu einer dauerhaften Stärkung des Distrikts beiträgt. "Um wirklichen Erfolg zu haben, müssen Sie über Ihre eigene Amtszeit hinausblicken und zum Wohle Ihres Gemeinwesens und unserer Organisation langfristig denken."
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