Rotary.org: Aktuelles - Former Rotary Scholar educates, supports new mothers with HIV

Ehemalige Rotary-Stipendiatin hilft Müttern mit HIV

  • Drucken
  • Seite E-mailen

 
 

Aadila Sabat engagiert sich für die Gesundheit für Müttern und Kindern, einem der Schwerpunktbereiche von Rotary unter dem Future Vision Plan. Foto: mfG Aadila Sabat

Aadila Sabat, ehemalige Rotary Foundation Stipendiatin, setzt sich heute aktiv für die Umsetzung der Millenium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen ein, die unter anderem einen kompletten Stop von HIV-Neuinfektionen bis 2015 vorsehen.  

"Die Übertragung von HIV von Müttern auf ihre Kinder ist vermeidbar", so die Südafrikanerin, die zudem erklärt, dass durch die Verabreichung von antiretroviralen Medikamenten die Übertragunsrate auf unter 2 Prozent gesenkt werden kann. Eine Erreichung der Milleniumsziele rettet nicht nur Leben, so Sabat. Es bringt auch wirtschaftliche Vorteile. Die Übertragung von HIV zu stoppen, kostet pro infizierter Schwangerer weniger als 100 USD. Wenn das Kind jedoch mit HIV geboren wird, belaufen sich die Behandlungskosten später auf 150.000 USD.

Sabat arbeitet in Los Angeles für mothers2mothers (m2m), einer Nicht-Regierungsorganisation, die schwangere Frauen und Mütter zum Thema HIV und Gesundheit von Mutter und Kinder berät und unterstützt. Sie schult Mütter mit HIV, die dann später anderen Müttern in der selben Situation Unterstützung bieten.

Seit 2001 wuchs m2m von einer einzelnen Einrichtung in Kapstadt auf mehr als 700 Einrichtungen in neun Ländern in Subsahara-Afrika und Büros in London und Los Angeles. Einer der ersten Spendenbeiträge an die Organisation kam vom Rotary Club Waterfront in Kapstadt.  

Sabats Kontakte zu m2m und ihre Beziehung zu Rotary reichen bis in ihre Kindheit in Kapstadt zurück. Sie war Präsidentin ihres Interact und Rotaract Clubs und Rotary Jugendaustauschteilnehmerin in Frankreich. Viele Projekte in ihrem Rotary Distrikt trugen zur Unterstützung der beinahe 2 Millionen AIDS-Waisen in Südafrika bei. "Ich bin dankbar, dass ich an vielen dieser Projekte [von einem jungen Alter an] mithelfen konnte. Diese Einsätze trugen mit zu meinem Wunsch bei, mehr für AIDS-Kranke tun zu können."  

Weitere interessante Artikel zu Rotary Foundation Alumni gibt es in Reconnections.


Kommentar hinzufügen

* zeigt Feld mit Pflichteingabe an