Forum blickt zurück auf Hurricane Katrina
Ryan Hyland
Rotary International News – 23. Mai 2011
Oben: Diskussionsrunde mit Kathleen Koch (rechts) auf der zweiten Plenarsitzung der RI Convention. Unten: Patrick D. Chisanga sprach zum Thema Afrika auf der zweiten Plenarsitzung.
Rotary Images/Alyce Henson
Während der zweiten Plenarsitzung der RI Convention am 23. Mai in New Orleans diskutierten die ehemalige Stipendiatin und Buchautorin Kathleen Koch und lokale Rotarier über die Zerstörung durch Hurricane Katrina und die Wiederaufbauhilfe nach der Naturkatastrophe.
In ihrem Buch Rising from Katrina: How My Mississippi Hometown Lost It All and Found What Mattered schreibt die Journalistin Koch über die Zerstörung ihrer Heimatstadt durch Katrina. „Meine Heimatstadt, Bay St. Louis, war dem Erdboden gleichgemacht […] doch inmitten der ganzen Zerstörung sah ich so viel Großzügigkeit und Güte.“ Mississippi stehe in den USA zwar an letzter Stelle, was das Pro-Kopf-Einkommen angeht, so Koch, doch an erster Stelle wenn es darum geht, seinem Nächsten zu helfen.
Am Ende der Diskussionsrunde dankte der Bürgermeister von New Orleans, Mitch Landrieu, den Rotariern für ihre Einsätze zum Wiederaufbau der Stadt. „Rotary war ein Geschenk für uns. Sie haben uns geholfen, 19 Millionen USD für den Wiederaufbau der Golfküste und 1,9 Millionen USD für den Katrina Relief Fund zu sammeln. Sie haben unglaubliche Arbeit geleistet. Ihr Motto Service Above Self brennt in den Herzen der Menschen von New Orleans.“
Rotarys Rolle in Afrika
Im Verlauf der zweiten Plenarsitzung sprach Past Governor Patrick D. Chisanga, Mitglied im Rotary Club Nkwazi, Sambia, und Vizevorsitzender des District Governors Review Committee, über Rotarys Rolle in Afrika.
„Der erste Rotary Clubs Afrikas wurde 1921 gegründet. 90 Jahre später gibt es circa 1.094 Clubs. Rotary ist in Afrika erheblich gewachsen, allerdings nicht besonders effizient. Wir haben nur 26.000 Mitglieder und wir sind zu wenige, um die vielen Herausforderungen des Kontinents anzugehen“, so Chisanga.
Chisanga erwähnte auch die 2008 gestartete Reach Out to Africa Initiative, die sich auf die dringendsten Anliegen Afrikas konzentriert, und lobte rotarische Einsätze wie PolioPlus und die Aktionsgruppe Rotarians for Fighting AIDS.
Für die Zukunft wünscht sich Chisanga noch mehr Partnerschaften: „[…] ich wünsche mir so sehr, dass unsere Partner sehen, dass wir Afrikaner zuverlässig, aktiv und vertrauenswürdig sind. Es gibt keinen bessern Ort für unsere rotarischen Partner, sich zu engagieren und ihr Geld zu investieren, als Afrika.“