Social Media-Tipps für Clubs und Distrikte
Antoinette Tuscano
Rotary International News -- 10. Mai 2011
Während der RI Convention 2009 in Birmingham diskutierten Rotarier die Gründung eines Social Networking Fellowships.
Foto mfG: The Rotarians on Social Networks Fellowship
Rotary Clubs nutzen Twitter, Facebook und weitere soziale Medien, um Events zu bewerben, Kandidaten für den Rotary Jugendaustausch zu finden oder sich mit Schülern auszutauschen, die an der Gründung eines Interact Clubs interessiert sind.
Auch ein Rotary Fellowship zu Social Networking hat sich bereits formiert und wurde im Juni vom RI-Zentralvorstand offiziell anerkannt. Das Rotarians on Social Networks Fellowship, das bei seiner Gründung 488 Mitglieder hatte, hat heute bereits 970 Mitglieder aus 79 Ländern und gibt Tipps und Hilfestellung zur Nutzung sozialer Netzwerkseiten. Um die 200 Experten, genannt "Champions", kümmern sich um bestimmte Distrikte und Zonen.
Tipps zu sozialen Medien:
1. Websites und soziale Medien als Teil des PR- und Marketing-Budgets. Ihr Online-Auftritt sollte keinen abgegrenzten Ausgabenposten darstellen oder etwas, um das sich ausschließlich ein einzelner Computerfachmann im Club kümmert. Er sollte vom gesamten Club unterstützt werden.
2. Was machen andere Clubs und Organisationen im Bereich Social Media? Halten Sie fest was Ihnen an anderen Online-Auftritten gefällt und was Sie nutzen könnten, um das Gemeinwesen besser zu erreichen.
3. Kommunikationsplan. Bei der Entwicklung eines Kommunikationsplans sollte Folgendes festgelegt werden: Zielpublikum (z.B. potenzielle neue Rotarier, Führungspersönlichkeiten im Gemeinwesen), Ziele (z.B. Information des Gemeinwesens über den Club, Gewinnung neuer Mitglieder) und Botschaft (z.B. "Wir sind ein Club mit einem für uns kennzeichnenden Projekt", "Wir sind ein Club, der Spaß, Freundschaft und Dienstmöglichkeiten anbietet").
4. Regelmäßige (jedoch nicht zu häufige) Aktualisierung der Seite mit Fotos, Videos und Infogehalt. Aktualisieren Sie Ihre Facebook-Seite mindestens einmal pro Woche, jedoch nicht fünf Mal am Tag. Zu häufige Aktualisierungen überfordern die Seitenbesucher, zu wenige vermittelt, dass Ihr Club nicht aktiv ist. Die Verantwortung für Aktualisierungen sollten sich mehrere Mitglieder im Club teilen.
5. Überwachung. Überprüfen Sie Social Media Sites regelmäßig auf Spam, unerwünschte Kommentare etc. Verteilen Sie die Verantwortung hierfür auf mehrere Personen.
6. Professioneller Auftritt. Ihre Social Media Site repräsentiert Ihren Club. Rechtschreibung und verwendete Rotary-Embleme sollten stets auf Ihre Korrektheit überprüft werden. Mehr: www.rotary.org/graphics.
7. Authentisch, dialogorientiert und unterhaltsam. Gestalten Sie Ihren Inhalt interessant für Ihr Zielpublikum.
8. Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Gemeinwesen, insbesondere potenziellen Projektpartnern. Stellen Sie zudem über Twitter und Facebook Kontakte zu den Medien, örtlichen Unternehmen und lokalen Regierungsvertretern her. Bei sozialen Medien geht es um den Aufbau von Beziehungen.
9. Werbung für Ihre Social Media-Seiten. Verweisen Sie auf Ihrer Club-Website, in E-Mails und Publikationen auf die Links zu Ihren Social Media Sites.
10. Vorsichtig aber nicht ängstlich. Keine Angst, Sie können das Internet nicht kaputt machen! Bedenken Sie jedoch, dass Social Media Sites öffentlich sind. Persönliche Informationen haben dort deshalb nichts verloren. Die Sites ändern zudem immer wieder Ihre Richtlinien. Gehen Sie daher regelmäßig die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre durch.
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