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 Historische Momente: Rotary auf der Rosenparade

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Der Paradewagen von 1923 des Rotary Clubs Pasadena, Kalifornien. MfG des Tournament of Roses Archives.

Seit 1890 läutet das Tournament of Roses mit einer Parade aus kunstvoll geschmückten Wagen und mitreißenden Kapellen in Pasadena, Kalifornien, das neue Jahr ein.

Auf der 34. Rosenparade 1923 nahm zum ersten Mal auch der Rotary Club Pasadena mit einem eigenen Paradewagen teil, dem weitere Teilnahmen 1927, 1946 und 1966 folgten. 1980, zu Ehren des 75. Jubiläums von Rotary dann, entschieden verschiedene Clubs im Westen der Vereinigten Staaten erneut einen Wagen zu sponsern und vor einem Millionenpublikum für Rotary zu werben. Eine jährliche Tradition war geboren.

Einen Paradewagen zusammenzustellen ist ein aufwendiges Unterfangen. So besagen die Paraderegeln unter anderem, dass ein Wagen nur mit organischen Materialien, wie Blumen, Früchten, Gemüse oder Samen bestückt werden darf. Jedes Jahr verbringen daher hunderte Mitglieder aus Rotary, Rotaract und Interact Clubs aus den USA, Kanada und Mexiko viele Stunden damit, den Wagen zu bauen und zu dekorieren. Dabei werden wichtige Rotary-Themen wie die Ausrottung der Kinderlähmung, der Dienst am Nächsten und die rotarischen Programme aufgegriffen. Finanziert werden die Wagen nicht durch Rotary International sondern durch Spenden einzelner Clubs und Rotarier.

Am nächsten 1. Januar feiert der Rotary-Wagen in der Rosenparade seine 32. Teilnahme ohne Unterbrechung. Thema des Wagens wird das RI-Jahresmotto 2010/11 sein: Gemeinschaften bilden - Kontinente verbinden.

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