Rotary.org: Aktuelles - Studiengruppenaustausch zum Schutz der unteren Gliedmaßen

 Studiengruppenaustausch zum Schutz der unteren Gliedmaßen

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Oben: GSE-Teammitglied Mary Jo Geyer mit einer Patientin. Unten: Rotary Foundation Trustee Samuel Okudzeto während der Konferenz. Fotos mfG Mary Jo Geyer

Ein Studiengruppenaustausch-Team aus Distrikt 7300 (Pennsylvania) nahm im Mai in Ghana an der ersten International Cross-Diseases Conference on Lower-Limb Care in the Developing World teil und beschritt dort komplett neue Wege. Die Konferenz fand unter dem Titel "Legs to Stand On" (etwa: Beine zum Stehen) statt und teilte sich damit den Namen mit einem Projekt, das Menschen mit Behinderungen der Füße und unteren Extremitäten helfen soll.

Das Team, das sich aus führenden Experten zu Krankheiten der unteren Gliedmaßen zusammensetzte, wurde geleitet von Georgia Petropoulos Muir, der derzeitigen Präsidentin des Rotary Clubs Oakland (Pittsburgh).

Der Studiengruppenaustausch (Group Study Exchange - GSE), der sich auf die Vermeidung und Behandlung von Krankheiten, einen der Schwerpunktbereiche des Rotary Foundation Future Vision Plans, konzentrierte, diente als Prototyp für Berufstrainingsteams während der dreijährigen Pilotphase des Plans. (Ab Juli 2013 gilt der Plan weltweit für alle Distrikte). Foundation Trustee Samuel A. Okudzeto erläuterte auf der Konferenz in Ghana den dortigen Teilnehmern die genauen Eckpunkte des Future Vision Plans.

Das Projekt "Legs to Stand On" hat "sowohl die Weiterentwicklung technischer Gerätschaften als auch die Implementierung von Projekten zur Vermeidung von Behinderungen in Entwicklungsländern zum Ziel", erklärt Mary Jo Geyer Physiotherapeutin an der University of Pittsburgh und GSE-Teammitglied in einem Bericht zu der Konferenz. "Zwei der weltweiten Hauptgründe für Behinderungen sind Diabetes und Filariose [Elephantitis], wovon über 500 Millionen Menschen betroffen sind. Alle 30 Sekunden wird weltweit aufgrund von Diabetes eine Amputation der unteren Gliedmaßen vorgenommen.

Schwerpunkt der Konferenz war es, unter internationalen und nationalen Experten eine Übereinkunft zu den benötigten technischen Mitteln zu treffen, durch die in Entwicklungsländern Programme zum Schutz und zur Behandlung von Füßen und unteren Extremitäten umgesetzt werden können. Nach Ghana sollen auch in anderen Ländern, wie Indien, Nepal, Sri Lanka und Togo, Pilotprojekte gestartet und somit Vorsorgeprogramme zum Schutz der unteren Gliedmaßen eingeführt werden.

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