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 Sicheres Trinkwasser für alle

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er Rotary Club Summerland (British Columbia/Kanada) hilft seit Jahren den Bewohnern des Nakuru Distriktes in Kenia, Zugang zu lebenswichtigem Trinkwasser zu sichern.

Seit 2002 betreiben der Summerland Club gemeinsam mit dem RC Nakuru und anderen kenianischen Clubs die Erstellung von 2500 Zisternentanks, mit denen die Wasserversorgung der Region entscheidend verbessert werden kann. Rotary Community Corps helfen bei der Verteilung der Tanks, die lokal produziert werden und fast 10000 Liter Wasser halten können, genug für eine zehnköpfige Familie. Unterstützt wurde das Projekt auch vom Distrikt 1580 (Niederlande) und einem 3-H-Grant der Foundation über 315.000 Dollar.

Das Tank-Projekt ist nur ein Beispiel rotarischen Engagements in der Trinkwasserversorgung, eines Problems, das auch Thema der diesjährigen Weltwasserwoche in Stockholm vom 5. bis 11. Spetmeber sein wird. Jedes Jahr versammeln sich hier Experten aus aller Welt auf der World Water Week, um Ideen und Lösungsansätze für die dringendsten Wasserprobleme der Erde zu diskutieren. Ron Denham, Chair der Water and Sanitation Rotarian Action Group (WASRAG), ist auch dieses Jahr dabei.

Denham, der auch 2007/08 als General Coordinator Water Resource Group fungierte, hofft, hier wichtige Gespräche führen zu können. “Ich werde mit Organisationen über ein Partnerschaft mit WASRAG reden, weil wir der Rotary Foundation helfen wollen, Gelder und Unterstützung von anderen Organisationen einsetzen zu können." Rotary könne nach den Worten Denhams nciht nur Geldmittel durch die Stiftung, sondern auch Hände zum Anpacken vor Ort stellen: "Wir stellen Menschen bereit, die arbeiten können."

Seit 1978 stellte die Rotary Foundation fast 5.000 Grants für Wasser- und Sanitärprojekte in einem Gesamtumfang von 52,7 Mio. Dollar bereit. Hier nur einige Beispiele für Rotarys Engagement im Wasserbereich:

  • 2009 formten Rotary International und die Organisation USAID die International H2O Collaboration. Erste Projekte zur Trinkwasserversorgung begannen bereits in der Dominikanischen Republik, Ghana und den Philippinen. Dazu gehören der Einsatz von Sandfiltern, Aufklärungsmaßnahmen, mechanisierten Wasserverteilern, Brunnen und Zisternen. Auch die Abwasserentsorgung nimmt großen Raum ein.
  • Die Rotary Clubs Pilar Norte, Buenos Aires, Argentinien, und Griffin, Georgia, USA arbeiten gemeinsam an dem Projekt Better Health through Better Hygiene. Dabei werden in Vorschulen und Kindergärten Materialien zur Schulung über Körperhygiene bereitgestellt. Die Lehrer erhalten auch Poster und Broschüren sowie Reinigungsmaterialien, um Schüler zur Reinlichkeit anzuleiten.
  • Rotarians im Distrikt 6440 (Illinois, USA) lieferten im Februar Wasserfilter für neun Familien in Ak’Tenamit, einer abgelegenen Gemeinde in Guatemala.

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