Foundation-Alumni treffen in Kapstadt zusammen
Peter Schmidtke
Rotary International News -- 29. Oktober 2010
Sehen Sie im Video oben die Einladung von RI Präsident Ray Klinginsmith zu drei Ehemaligen-Treffen in Kapstadt vom 3.-5. Februar 2011.
F.W. de Klerk, ehemaliger südafrikanischer Präsident und Friedensnobelpreisträger, spricht am 4. Februar auf Ray’s Rotary Reunions in Kapstadt.
Ehemalige Stipendiaten, die an der University of Cape Town studierten und Absolventen der Universität, die ein Rotary-Stipendium im Ausland absolvierten, werden vom 3. bis 5. Februar nächsten Jahres im südafrikanischen Kapstadt zusammentreffen und ihre Verbindung mit der Rotary Foundation pflegen. "Ray’s Rotary Reunions" heißt die Reihe von Treffen, bei deren erster Zusammenkunft RI Präsident Ray Klinginsmith ebenso wie der Vize-Kanzler der Universität anwesend sein werden. “Wir verfügen über mehr als 41.000 ehemalige Ambassadorial Scholars in aller Welt, und wir haben den Kontakt zu den meisten von ihnen verloren", führt Klinginsmith zum Vorschlag seiner Treffen aus. "Dies ist ein Experiment, und wenn es funktioniert, kann es ein Modell für Universitäten in anderen Ländern sein.”
Rotarier aus dem Distrikt 9350 (Angola, Namibia, Südafrika) sind die Veranstalter des Zusammentreffens. Die mehr als 3.500 ehemaligen Ambassadorial Scholars, Group Study Exchange Teammitglieder und anderen ehemaligen Teilnehmer an Programmen der Foundation, die aus einem der fünf Distrikte des südlichen Afrikas — 9210, 9270, 9320, 9350 und 9400 — stammten oder dort studierten, sind zu einer Großveranstaltung am 4. Februar 2011 eingeladen.
Rot. Klinginsmith, der 1960-61 als Ambassadorial Scholar an der University of Cape Town studierte, schlug schon vor Jahren bei einem Besuch eine solche "Alumni Reunion" vor. Als erster Auslandsstipendiat aus seinem Heimatort Unionville, Missouri reiste er damals über 20.000 Kilometer durch das südliche Afrika, um vor Rotary Clubs unter anderem in Namibia, Sambia und Simbabwe zu sprechen. Diese Erfahrungen gaben Klinginsmith nach eigenen Worten eine neue Weltsicht. " Ich war zwar in den Vereinigten Staaten herum gereist", sagt er. " Doch es wäre gut möglich gewesen, dass ich - außer im Militär - nie die USA verlassen hätte".
Service-Geist
Zwei Wochen nach seiner Rückkehr nach Missouri trat Ray Klinginsmith dem Rotary Club Unionville bei. Seitdem lebt er nach den Idealen, die er einst als Stipendiat annahm. Zu den "Ehemaligen" sagt er: "Sie alle wussten um diesen Geist während ihres Stipendiums oder Auslandaufenthaltes. Aber einige unserer Alumni haben das mit der Zeit wohl aus den Augen verloren. Diesen Geist wollen wir wieder aufleben lassen."
Auch Rotarier der fünf teilnehmenden Distrikte sind zu den Treffen eingeladen. Interessierte können in diesem Rahmen neue internationale Service-Projekte vorstellen oder planen, oder sich an der zweijährigen Initiative Reach Out to Africa beteiligen, mit der insbesondere afrikanischen Clubs mit afrikanischen Hilfsprojekten die Hilfe der Foundation ermöglicht werden soll. Auch Alumni haben die Gelegenheit, sich dazu zu informieren --- und im Idealfall dafür zu engagieren. Ray Klinginsmith betont dazu, dass man nicht Rotarier/in sein muss, um bei einem Projekt mitzuhelfen - oder an die Foundation zu spenden. Wichtig sei, dass Alumni mit eingebunden würden.
Rodney Mazinter, Chair des Reunion-Planungskomitees, empfiehlt an einem Besuch Interessierten von außerhalb auch, innerhalb von Südafrika zu reisen. Lokale Rotarier werden bei den Arrangements behilflich sein und Kontaktinformationen von Rotariern außerhalb von Kapstadt bereitstellen. Interessierte werden gebeten, sich mit Rot. Mazinter in Verbindung zu setzen, um auf die Verteilerliste für Informationen zu Treffen und Foundation-Zwecken gesetzt zu werden: mavrod@iafrica.com oder + 27-21-438-9377.
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