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Rotary im Einsatz für sauberes Wasser

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M ehr als zwei Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen verunreingten Wassers, da sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen haben.

Um auf diesen Mißstand aufmerksam zu machen, engagieren sich Rotarier auf der ganzen Welt am 22. März in Aktionen zum Welt-Wassertag.

Der Welt-Wassertag, der im Jahr 1992 von den Vereinten Nationen zum ersten Mal ausgerufen wurde, soll darauf aufmerksam machen, welch dringende Nachfrage auf der ganzen Welt nach frischem Trinkwasser besteht. Das diesjährige Motto "Clean Water for a Healthy World - Sauberes Wasser für eine gesunde Welt" unterstreicht dabei besonders die wichtige Bedeutung sauberen Trinkwassers.

Die Themen Wasser und Hygiene sind zwei der wichtigsten Anliegen für Rotary Clubs, so RI Präsident John Kenny, der 2007 mit dem President's Award for Outstanding Voluntary Service to WaterAid ausgezeichnet wurde. "Ich bitte Sie, sich ganz besonders der Verbesserung von Wasser- und Hygiene-Situationen zu widmen, denn der Wassermangel ist in vielen Teilen dieser Erde ein immer ernsthafteres Problem", erklärte Kenny.

Zwischen 1978 und 2009 vergab die Rotary Foundation mehr als 4.900 Grants in Höhe von insgesamt 52,7 Millionen USD an Wasserprojekte auf der ganzen Welt. Diese durch Clubs und Distrikte initiierten Bemühungen tragen allesamt dazu bei, die Milleniumsziele der UN zu erfüllen, welche unter anderem darauf abzielen, bis 2015 die Anzahl der Menschen, die ohne nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen leben müssen, um 50% zu reduzieren.

"Dies ist eine enorme Herausforderung für die Menschheit, bei der Rotary Clubs besonders geeignet sind, eine führende Rolle zu spielen. Rotary Clubs sind lokal in ihren Gemeinwesen verankert und sind dadurch in der Lage, realistische Lösungen für örtliche Probleme festzulegen", so F. Ronald Denham, Vorsitzender der  Water and Sanitation Rotarian Action Group.

Denham wird gemeinsam mit US-Außenministerin Hillary Clinton und weiteren Sprechern am 22. März auf der Konferenz zum Welt-Wassertag in Washington D.C. sprechen. Auf der von der Nonprofit-Gruppe Water Advocates and the National Geographic Society mitorganisierten Veranstaltung werden neue Engagements der US-Regierung sowie von philanthropischen Stiftungen, Unternehmen, Universitäten und anderen Organisationen im Bereich Wasser und Hygiene vorgestellt.

Während des Welt-Wassertages 2009 ging Rotary International ein Bündnis mit USAID ein, um langfristige Wasser-, Sanitär- und Hygiene-Projekte in der Dominikanischen Republik, Ghana und den Philippinen umzusetzen.  

Hier einige Beispiele für Wasser-Projekte von Rotary Clubs und -Distrikten:

  • In Distrikt 9210 (Malawi; teils Mosambik; Sambia; Simbabwe) nehmen bzw. nahmen 36 Clubs an 86 laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Projekten teil, durch die Brunnen, Trinkwasserspeicher und -aufbereitungsanlagen, Bewässerungsanlagen und Toiletten zur Verfügung gestellt werden konnten. In den meisten Fällen wurden die Projekte an Schulen, Krankenhäusern oder Heimen für Kinder bzw. ältere Menschen umgesetzt.
  • Rotarier in Distrikt 3160 (Indien) verteilten Wasserfilter in sieben Dörfern, deren Brunnen nach einer Überschwemmung verunreinigt worden waren. 
  • In der Dominikanischen Republik konnten mit der Hilfe von 120 kanadischen, karibischen und US-amerikanischen Rotary Clubs Haushalte, Schulen und Krankenhäuser in 300 Gemeinwesen mit 19.000 Bio-Sandfiltern versorgt werden, wodurch 100.000 Menschen sauberes Trinkwasser erhielten. Durch die Filter, die pro Stück circa 60 USD kosten, konnten Fälle von Durchfallerkrankungen bei Kindern um bis zu 45 Prozent gesenkt werden.
  • Seit 2006 arbeiten Rotary Clubs aus Kanada, Ghana, der Schweiz und den Vereinigten Staaten mit Ghana Health Service und dem Carter Center zusammen, um in mehr als 75 Städten und Dörfern in Ghana Brunnen zu bohren. Durch die neuen Brunnen konnten die Fälle von durch Wasser verursachte Krankheiten drastisch gesenkt werden. Fälle von Medinawurm-Befall fielen von 4.136 im Jahr 2006 auf 242 in 2009.  Mehr.
  • Rotarier aus Distrikt 1620 und 2170 (Belgien) schlossen sich 2005 mit Rotary Clubs in Distrikt 9100 (Westafrika) zusammen, um ein Wasserprojekt zu unterstützen, von dem 20.000 Einwohner in der Region um Tchin-Tabaraden (Niger) profitieren. 80 Clubs aus dem belgischen Distrikt leisteten Spenden in Höhe von 370.000 Euro, die durch zwei Matching Grants der Rotary Foundation unterstützt wurden. Durch den gemeinsamen Einsatz konnten 18 Brunnen für Gesundheitszentren und Schulen renoviert und zwei weitere Brunnen gebohrt werden. Zudem konnten in sieben Schulen und drei Kliniken Toiletten installiert werden.

Weitere Informationen:


2 Comments:
At 10:50 on 28 Juni 2010, Sandra Ring wrote: Guten Tag, die extremsten Formen der Wasser verunreinigung sind die Folgen der Amalgamisierung im Edelmetall- sowie Uranbergbau. Siehe Dossier über die Deutsche Bank von "urgewald". Viele Grüße Sandra Ring
At 10:49 on 28 Juni 2010, walter Angerhofer wrote: bitte um antwort:wie sollen wir unseren sponsoren erklären,dass wir sammeln möchten um für ghana brunnen zu bauen und südafrika baut für etliche tausend millionen € stadien für 1 monat fussball??besten dank für eine antwort im voraus

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