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 Größer, besser, mutiger

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Die neuen Rotary Coordinators Nico de Boer, aus den Niederlanden, und Jozefa Poláková, aus der Slowakei, während einer Arbeitsgruppe auf dem RI Institute, das vom 1.-4. März in Chicago stattfand. Foto: Jamie Berg

‘Bigger, better, and bolder’ (Deutsch etwa: größer, besser und mutiger) waren die Schlagwörter der Woche auf dem Institute für Rotary Coordinators (RCs), das vom 1. bis 4. März in Chicago abgehalten wurde.

Schwerpunkt des viertägigen Insitutes war es, die Rolle der Rotary Coordinators zu definieren und darüber zu diskutieren, wie die 41 ins Amt kommenden Coordinators Clubs und Distrikten dabei helfen könnten, die drei wichtigsten Punkte des überarbeiteten RI-Strategieplans zu erfüllen : Unterstützung und Stärkung der Clubs, Konzentration und Ausweitung des humanitären Dienstes und Verbesserung des öffentlichen Images und der öffentlichen Wahrnehmung.

Grundlage der Überarbeitung des RI-Strategieplans waren umfassende Recherchen und Feedbacks von Rotariern -- unter anderem aus einer weltweiten Umfrage unter 14.000 Rotariern. Das Ergebnis war, dass sich "Rotarier wachsende, dynamische und innovative Clubs wünschen", so RI Director Tom Thorfinnson auf der Eröffnungsplenarsitzung des Institutes. Als Essenz dieses Konzeptes wurde der Slogan "bigger, better, and bolder" zur Diskussion gestellt. Es wird die Aufgabe der Rotary Coordinators sein, Clubs und Distrikte bei der Umsetzung zu unterstützen.

"Die Rotarier wünschen sich Veränderung, aber sie müssen auch dazu in der Lage sein, diese Veränderung zu erreichen", so der ins Amt kommende RC für Zone 24 West, Dean Rohrs, aus Kanada. "Und damit diese Veränderung erfolgt, müssen sie Verantwortung erhalten."

"Um größere und bessere Clubs zu entwickeln, reicht es nicht nur, die Anzahl der Club-Mitglieder und Programme zu steigern", so Thorfinnson. Größere Clubs haben eine vielseitige Mitgliedschaft, die die Demographie lokaler Unternehmen widerspiegelt, und sie konzentrieren sich auf Mitgliedergewinnung und -erhalt. Bessere Clubs setzen ausgewogen die Vier-Dienstzweige um, legen großen Wert auf strategische Planung und Führungstraining und verkörpern Rotarys Grundwerte.

"Spaß ist meiner Meinung nach ebenfalls einer dieser Grundwerte von Rotary", fügte Thorfinnson hinzu.

"Sie werden feststellen, dass ein besserer Club oft auch ein größerer Club ist", so RI Präsident John Kenny Montagvormittag bei einer Ansprache.

Was ist ein "mutigerer" Club?

Um aus Clubs "mutigere" Clubs zu machen, fordert Thorfinnson, dass Club-Führungskräfte mehr Entscheidungsbefugnisse erhalten und dass allgemein mehr "über den Tellerrand geblickt wird". "Wir wollen flexible und innovative Clubs fördern. Die Führungskräfte müssen festlegen können, was der Club erreichen soll und den Club dorthin führen."

Laut Thorfinnson sehen mutige Schritte von Kultur zu Kultur verschieden aus. Ein mutiger Club zu sein bedeutet jedoch ganz allgemein, dass dieser Probleme im Gemeinwesen anpackt, charakteristische Service-Projekte entwickelt (für die er schließlich bekannt wird) und seine Mitglieder über Netzwerkmöglichkeiten informiert, die Rotary Clubs anzubieten haben.

Neben der Förderung von innovativen Ansätzen ist es laut Bevin Wall, ins Amt kommendem Rotary Coordinator der Zone 33 in den Vereinigten Staaten, aber auch wichtig, Traditionen zu respektieren. "Unser Job ist es, [den Clubs] dabei zu helfen, Erfolg zu haben."

Rotary Coordinators sind neben den Regional Rotary Foundation Coordinators und den RI Directors der Zonen eine der drei Ressourcen, die den Clubs einer Rotary-Zone unterstützend zur Seite stehen, erklärte Duane Sterling, Rotarian Coordinator für den RI Präsident 2010/11, der das Institute moderierte.

Die neuen Rotary Coordinators nehmen ihr Amt am 1. Juli auf. 

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