Neue Club-Patenschaft hilft zwei Gemeinwesen
Rotary International News -- 18 Dezember 2009
Joseph Wirba vom Rotary Club Kumbo (Kamerun) und Brian Fulp, Präsident 2008/09 des Rotary Clubs Honesdale (Pennsylvania/USA ) mit TBC-Test-Kits, die ein US -Hospital bereitstellte.
Kumbo in Kamerun und Honesdale in Pennsylvania mögen Welten auseinander liegen, doch durch Rotary haben diese zwei Gemeinden zu einer langfristigen und gegenseitig bereichernden Partnerschaft gefunden.
Es begann 2008, als Brian Fulp, damals Präsident elect des Rotary Club, Honesdale, im Auftrag seines Arbeitgebers, dem Himalayan Institute, nach Kumbo reiste. Dort entdeckte er schnell ein Interesse an Rotary und dessen Philosopie.
Kurz darauf traf er mit Roland Mbenkum zusammen, der Richter an einem örtlichen hohen Gericht ist und der der erste Präsident des im Januar gecharterten und vom Club in Honesdale gesponserten Rotary Club Kumbo werden würde.
Die erste Zusammenarbeit der Clubs in Honesdale und Kumbo betraf ein Hospital, das dringend Ausrüstung benötigte. Fulp erinnert sich: „Einer der Ärzte erzählte mir, dass er es satt hätte, mit einer Taschenlampe im Mund operieren zu müssen. Mit nur 250 US-Dollar unseres Clubs konnten wir einen Stromgenerator für das Hospital anschaffen, so dass sie die benötigte Elektrizität hatten.“
Dieser Doktor, Joseph Wirba, wurde eines der Charter-Mitglieder des Clubs in Kumbo. Heute verfügt der Club über ungefähr 20 Mitglieder.
Um dem RC Kumbo durch das Charter-Verfahren zu helfen (siehe Randtext), wandte sich Brian Fulp an die RI Web site , wo er nach eigenen Worten alle Information über eine Club-Patenschaft fand.
Der Club in Honesdale inspirierte aber auch zuhause zur Hilfe für Kamerun. Clubmitglieder organisierten eine lokale Spendenaktion zugunsten einer Bibliothek in Kumbo, und baten ein Krankenhaus um Hilfe bei der Bekämpfung eines Tuberkulose- Ausbruchs in Kumbo. Das Wayne Memorial Hospital stellte daraufhin 300 TBC-Test-Kits bereit.
Bei der Übernahme einer Patenschaft für einen neuen Club empfiehlt Fulp, mit örtlichen gemeinnützigen Organisationen und örtlichen Führungspersönlichkeiten Kontakt aufzunehmen, um heraus zu finden, was wirklich die Bedürfnisse sind und wer helfen kann.