Viele gute Taten für den Frieden
Arnold R. Grahl
Rotary International News -- 14. September 2009
Gregorio Hernandez (links) und Lisa Monette (rechts) pflanzen in Thailand Bäume, als Zeichen für den Frieden.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Lisa Monette
Im Rahmen eines Studienprojekts schloss sich Lisa Monette, Rotary Friedensstipendiatin an der Chulalongkorn University, mit drei weiteren Friedensstipendiaten zusammen, um am 27. August das Projekt Eine Million Handlungen für den Frieden (A Million Acts of Peace) zu starten.
Die Idee hinter dem Projekt, bei dem eine Million Menschen dazu ermuntert werden sollen etwas Gutes zu tun, ist laut Monette, dass viele kleine gute Taten im Einzelnen zwar unbedeutend erscheinen mögen, zusammen jedoch etwas Großes bewirken können.
Die Gruppe, zu der neben Monette auch Gregorio Hernandez Jr., ein Major der Philippinischen Armee, Raseema Alam, ein Friedenstrainer und Berater aus Kanada und Virender Singh Malik, ein Oberst im Ruhestand aus Indien, gehören, hat das Drei-Monats-Programm der Rotary-Zentren absolviert und für das Projekt eine eigene Website sowie Facebook-Seite eingerichtet und berichtet regelmäßig über ihre Bemühungen auf Twitter.
Auf der Website wird erklärt, dass als gute Tat alles zählt, was das Verständnis zwischen Personen, Orten oder Kulturen fördert sowie Bemühungen Schwachen, Ausgestoßenen oder Bedürftigen zu helfen. Bisher können für das Projekt über 150 gute Taten für den Frieden verbucht werden, die der Gruppe per E-Mail oder über die Facebook-Seite mitgeteilt wurden.
Monette, die für das Rotary Weltfriedensstipendium eine Auszeit von ihrer Arbeit beim Kanadischen Auswärtigen Amt nahm, stammt aus einer Familie mit Rotary-Traditionen. Ihr Großvater war Rotarier und sowohl ihr Vater, als auch ihre Tanten und Onkel nahmen am Rotary Jugendaustausch teil. Sie selbst hatte bereits als Schülerin an einem einwöchigen Programm des Rotary Clubs Ottawa teilgenommen, das Schülern ermöglicht die kanadische Hauptstadt kennenzulernen, etwas über Staatsbürgerschaft zu lernen und Führungsqualitäten zu entwickeln.
Für ihr Projekt erhofft sich Monette, dass bis Ende des Jahres das Ziel von einer Million guter Taten erreicht werden kann. Wenn nicht, so ist sie trotzdem nicht enttäuscht: "Das wichtigste ist für uns, viele Menschen dazu zu bewegen über den Frieden nachzudenken."