Langfristiges Projekt in Uganda soll Armut beenden
Jennifer Lee Atkin und Maureen Vaught
Rotary International News -- 29. Juni 2009
Clubs in Belgien und Uganda helfen gemeinsam mittellosen Dorfbewohnern.
Foto mit freundlicher Genehmigung des Rotary Clubs Muyenga
In einem mehrstufigen Projekt in Mpigi, einer ländlichen Region Ugandas, bemühen sich Rotarier der Clubs Muyenga, Uganda und Genk-Noord, Belgien gemeinsam, den dortigen Teufelskreis aus Armut, Hunger und Krankheit zu durchbrechen und für langfristige wirtschaftliche Stabilität zu sorgen.
Das 2009 gestartete Projekt, in dessen Zuge behandelte Moskitonetze, landwirtschaftliche Geräte und Nutztiere verteilt werden, Wasserlöcher gegraben werden, Berufstrainings stattfinden und Lernmaterialen und Schuluniformen ausgegeben werden, soll das Leben von 4.000 Dorfbewohnern verbessern.
Unterstützt wird das 250.000 USD-Projekt durch ein Health, Hunger and Humanity (3-H) Grant der Rotary Foundation sowie durch die Clubs in den Distrikten 1630, 1720, 3100 und 9200.
Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern, schlossen sich die Projektorganisatoren mit Heifer International, dem Ugandischen Gesundheitsministerium, dem Distrikt Mpigi und Stadträten zusammen, die das Projekt alle langfristig unterstützen wollen. Zusätzliche Hilfe kommt von Dorfbewohnern, die sich freiwillig in Rotary Community Corps (RCC) engagieren und die in Unterausschüssen verschiedene Teile der Projekte überwachen.
Auf einer Gemeinschaftsfarm mit neuem Bewässerungssystem wird sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf produziert. Darüber hinaus können die Dorfbewohner hier neue Agrartechnologien, Pflanzenanbau- und Viehzuchtmethoden erlernen.
Neben Kindern im Schulalter erhalten bei Bedarf auch Erwachsene Schulunterricht. Auf extra dafür angeschafften Nähmaschinen werden Schuluniformen für die Kinder und Moskitonetze für alle Dorfbewohner genäht. Das gesamte Projekt "ist nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein", so Marc Molemans vom Rotary Club Genk-Noord. "Es soll der gesamten Gemeinde so lange wie möglich helfen [sowie] hoffentlich auch zukünftigen Generationen."
Mehr zu dem Projekt erfahren Sie in
Rotary World, Ausgabe Juli 2009.