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 Marsch für den Kampf gegen Polio

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Wiesner beim Erreichen der Kathedrale von Santiago de Compostela, am Ende seines Marsches für den Kampf gegen Polio. Mit freundlicher Genehmigung von Hans Wiesner

Schlechtes Wetter und Einsamkeit konnten Hans Wiesner nicht davon abhalten, seinen Marsch für den Kampf gegen Polio  zu vollenden.

Während des härtesten Abschnitts des beinahe 1.000 Kilometer langen Marsches kämpfte der Rotarier aus Kanada mit Gegenwind von über 24 Stundenkilometern und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Seine Reise führte ihn entlang der Via de la Plata, einem historischen Netz von Pfaden im Nordwesten Spaniens, über das Pilger zur Kathedrale in Santiago de Compsotela gelangen.

Auch wenn er zwischendurch daran dachte aufzugeben, so machte ihm die Unterstützung der Rotarier des Clubs in Distrikt 5360 (teils Alberta, Saskatchewan, Kanada) doch immer wieder Mut.

Wiesner, der selbst Mitglied im Rotary Club Red Deer East, Alberta ist, vollendete seinen 35 Tage-Marsch im November und sammelte Spendengelder in Höhe von 54.000 CAD (circa 33.500 EURO) für Rotarys US$ 200 Million Challenge zugunsten von PolioPlus . Vor dem Marsch hatte er die Clubs in seinem Distrikt entweder persönlich besucht oder per Email kontaktiert, um um Spenden zu bitten.

Ein enger Freund Wiesners litt als Kind ebenfalls an Polio und so kam dem pensionierten Chemieingenieur Wiesner 2007, nachdem er den sogenannten Camino de Santiago  (Jakobsweg) das erste Mal gegangen war, die Idee, durch einen erneuten Marsch Gelder für PolioPlus zu sammeln.

Ein wenig bereister Weg

Beginn von Wiesners Reise am 6. Oktober war Sevilla, von wo aus er die Via de la Plata, den längsten und am wenigsten bereisten der Pilgerpfade, wählte. Teilweise war Wiesners Wanderung daher sehr einsam und auch die Wetterbedingungen stellten mit Schneefall und starkem Gegenwind oft eine Herausforderung dar. So schrieb Wiesner an einer Stelle in den Blog, den er während der Reise führte: "darauf, was in meinem Reiseführer als "der schwerste Aufstieg" beschrieben ist, konnte mich nichts vorbereiten."

Dennoch war es eine positive Erfahrung für Wiesner. Er freut sich über den Geldbetrag, den er sammeln konnte und plant bereits weitere Wanderungen in Frankreich und Spanien.

Für mehr Details zu seinem Marsch und um mehr Fotos zu sehen, gehen Sie auf Hans Wiesners Blog, www.haloranch.ca .


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