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 Geschichtsmomente - Rotary und die Boys' Week

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Die erste Boys' Week (wörtlich: Jungen-Woche) wurde im Mai 1920 vom Rotary Club New York und anderen Organisationen veranstaltet, als Teil einer Bestrebung, die Jugendentwicklung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Hygiene, Berufsausbildung und Staatsbürgerkunde zu fördern. Die Mitglieder des New Yorker Clubs berichteten von dem Erfolg der Woche auf der Rotary Convention 1920, in der Hoffnung, dies zum Bestandteil des bereits früher gegründeten Boys’ Work Program von Rotary zu machen. Letzteres Programm machte es sich zum Ziel, der Vernachlässigung der Jugend entgegen zu wirken und strauchelnde Jugendliche zu gesunden und anständigen Bürgern zu machen.

Boys' Week Veranstaltungen wurden schnell populär und verbreiteten sich schnell in den USA und über die Grenzen hinweg. Mitte der 20er Jahre fanden sie bereits an 600 Orten in 25 Ländern statt, 1928 waren es bereits 3.000 Orte und Städte, die sich beteiligten. Auch die Zielgruppe wuchs rasch. In einer Parade anlässlich des  Loyalty Day  fuhren erstmals Mädchen auf dem Festwagen des Rotary Clubs Vicksburg (Mississippi) mit.

Nachdem Ende der 20er Jahre ein landesweites National Boys' Week Committee die Veranstaltungen koordinierte, an denen sich auch Rotary beteiligte, um die Ziele des Programms zu unterstützen, entwickelte sich die Initiative weiter und wurde 1934 in Youth Week und 1936 in Boys and Girls' Week umgetauft.

1954 dann trat Rotary auf Beschluss des Zentralvorstands als offizieller Sponsor der Boys and Girls' Week ab, um damit den Weg freizumachen für andere Jugendinitiativen. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurden so die heute bestehenden Programme für junge Menschen Interact , Rotaract  und Rotary Jugendaustausch (Youth Exchange) ins Leben gerufen und aufgebaut.

Mehr zum Thema können Sie auf Englisch in der historischen Rotary Golden Theater Radio Show hören. Weitere historische Informationen über Rotary finden Sie unter Rotary History and Archives  oder durch die Rotary Global History Fellowship.


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