John Kenny zum RI-Präsidenten für 2009/10 gewählt
Jenny Llakmani
Rotary International News -- 19. Juni 2008
Für John Kenny, gerade zum RI-Präsidenten 2009/10 gewählt, ist es eine besondere Ehre, der erste schottische Präsident in der Geschichte von Rotary zu sein
Rotary Images/Monika Lee
John Kenny, Mitglied des Rotary Clubs Grangemouth (Schottland), wurde auf der vierten Plenarsitzung der RI Convention zum RI-Präsidenten 2009/10 gewählt.
In seiner Antrittsrede drückte Kenny auch im Namen seiner Frau June seine Dankbarkeit aus für die Unterstützung, die ihnen entgegen gebracht wurde.
"Wir kommen aus einem kleinen Land mit nur fünf Millionen Menschen und nur drei Rotary-Distrikten", sagte er. "Daher ist es eine besondere Ehre, der erste schottische Präsident von RI zu sein - und erst der fünfte von den Britischen Inseln." Kenny erinnerte das Publikum daran, dass die Verbindungen von Schottland zu Rotary bis auf die Anfänge der Bewegung zurückgingen. Paul Harris’ Ehefrau Jean stammte aus Edinburgh, dem Schauplatz der ersten Rotary Convention außerhalb Nordamerikas im Jahre 1921.
"Ich bin mir der Tradition von Rotary sehr bewusst und ich folge meinen Amtsvorgängern in dem Bestreben, die Würde des Amtes zu gut ich das vermag aufrecht zu erhalten", versprach er weiter. Er erhielt den Beifall der Rotarier, als er fortfuhr, dass ethische Standards in Privatleben und Beruf genauso wichtig seien wie in den frühen Tagen von Rotary. Er stehe hier, weil er vor 37 Jahren eingeladen wurde, Mitglied im Rotary Club Grangemouth zu werden, und er werde bestimmt die Treffen seines Clubs in den nächsten zwei Jahren vermissen.
"Moderne Kommunikation lässt die Welt kleiner erscheinen, aber es gibt noch zu viele, die ausgeliefert, obdachlos, hungernd und ohne Hoffnung sind", sagte er abschließend. "Mit ihrer Hilfe können wir diesen Menschen helfen. Lassen Sie uns nicht versäumen, dieses zu unternehmen."
Auch die RI Directors für 2009-11 wurden in dieser Sitzung gewählt. Es sind: John T. Blount, Rotary Club Sebastopol, California, USA; Frederick W. Hahn Jr., Independence, Missouri, USA; Antonio Hallage, Curitiba-Leste, Paraná, Brasilien; Masahiro Kuroda, Hachinohe South, Aomori, Japan; Kyu-Hang Lee, Anyang East, Gyeonggi, Korea; David C.J. Liddiatt, Clifton, Bristol, Avon, England; Ekkehart Pandel, Bückeburg, Deutschland; K.R. Ravindran, Colombo, Western Province, Sri Lanka; Thomas M. Thorfinnson, Eden Prairie Noon, Minnesota, USA.
Die Rede von John Kenny im Volltext