District Grants können gleichzeitig lokal und international wirken

 Rotarier des kalifornischen Distriktes 5340 machen vor, wie District Grants für eine Vielzahl humanitärer Anliegen eingesetzt werden können - ob vor der eigenen Haustür oder in fernen Ländern.  Die Rotary Clubs Brawley und Holtville bemerkten, dass das Einsatzzentrum des Katastrophenstabes für die weitläufigen Berge- und Wüstengebiete ihres Bezirkes Imperial County aus einem umgebauten Schulbus aus den 70er Jahren bestand: keine Heizung, keine Kühlung, keine Elektrik, die ein moderner Betrieb erfordern würde. Also wurde das mobile Einsatzzentrum mit durch Spenden ergänzten Mitteln aus einem District Grant in einen modernen Trailer Truck verlegt. In diesem von einer Zugmaschine bewegten Container mit Satellitenradioantenne, Kontrollraum und der für heutige Einsätze benötigten Technik können Helfer jetzt direkt am Einsatzort die Maßnahmen dirigieren. Doch auch jenseits der eigenen Distriktgrenze wurde mit District Grants geholfen: im Südsudan ist bekanntlich das Wasser knapp. Also taten sich die Clubs Rancho Bernardo Sunrise und Rancho Santa Fe mit der Organisation Water for South Sudan Inc. zusammen, um die dortige Infrastruktur zu verbessern. Der Bau von 20 Brunnen für die Bewohner verstreuter Dörfer gestaltete sich logistisch nicht einfach, da es keine regulären Straßen gab, um das Material zu den vorgesehenen Bohrstellen zu schaffen. Doch es gelang, und heute haben 60.000 Menschen frisches Trinkwasser. Bisher haben im Distrikt 5340 in diesem Jahr 31 Clubs 29 District Grant Projekte ausgeführt, wobei die Budgets von 600 bis 65.000 Dollar reichten. Am meisten werden dabei die kurzen Bearbeitungszeiten und die größere Flexibilität bei der Wahl der Einsatzbereiche geschätzt.