Rotarier haben eine Fülle von Ressourcen und potenziellen freiwilligen Hilfskräften zur Verfügung. Erfolgreiche Projekte finden stets unter Einbeziehung der Gemeinde statt, und dies schon bei der Planung. Mit Hilfe einer Gemeindeanalyse können Clubs das in ihrer Gemeinde vorhandene Fähigkeiten- und Fertigkeitenpotenzial ermitteln. Wenn die Ressourcen des Gemeinwesens genutzt und Gemeindegruppierungen, Unternehmen und andere freiwillige Helfer zur Durchführung des Projektes herangezogen werden, fördert dies das Engagement der Gemeinde und die Projekt-Eigenverantwortlichkeit, was wiederum dazu führt, dass das Projekt nachhaltige positive Änderungen bewirkt.
Partner im Dienst
Rotarische Aktionsgruppen und Rotarys Partner im Dienst — Rotary Volunteers, Rotaractors, Interactors, und Mitglieder des Rotary Community Corps — sie alle besitzen besondere Fähigkeiten, die die Hilfsdienstbemühungen eines Clubs optimieren können. Möglicherweise sind Clubs eher an Projekten mit Partnern im Dienst interessiert und sollten daher in Betracht ziehen, wie sich die besonderen Fähigkeiten jeder einzelnen Gruppe anhand verschiedener Dienstmöglichkeiten am besten einsetzen lassen. Die Einbeziehung dieser Gruppen in Projektvorhaben stärkt die Rotary-Familie, fördert den Aufbau nachhaltiger Verbindungen über Gemeinden hinweg und fördert ein positives Bild von Rotary in der Öffentlichkeit, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass dadurch auch künftige Rotarier herangezogen werden.
Motivation ehrenamtlicher Helfer
Die tatkräftige Unterstützung von Clubmitgliedern und Projektverantwortlichen durch ehrenamtliche Helfer ist für die Rotary-Dienste außerordentlich wichtig. Um einen stets effizienten Ablauf und damit den Erfolg eines Projektes zu gewährleisten, müssen die Projektbeteiligten entsprechend motiviert werden – und dies nicht nur zu Beginn sondern über den gesamten Projektverlauf hinweg. Oft sorgt eine positive anfängliche Erfahrung dafür, dass ehrenamtliche Helfer sich weiteren für gemeinnützige Aktivitäten engagieren.
Näheres hierzu finden Sie in der Broschüre Richtlinien für erfolgreiche Projekte im Gemeinwesen (pdf).