Hewko antwortet in The Economist
Rotary International News -- 22. August 2011
John Hewko, Generalsekretär und CEO von Rotary, reagierte auf einen kürzlich in dem Wirtschaftsmagazin The Economist erschienenen Artikel über die Global Polio Eradication Initiative (GPEI), in dem Rotary nicht einmal erwähnt wurde.
Der unter dem Titel "Late? Or never?" (etwa: "Spät oder nie?") am 21. Juli erschienene Beitrag zitierte den jüngsten Bericht des Aufsichtsgremiums GPEI Independent Monitoring Board, aus dem hervorgeht, dass das Ziel der Unterbindung von Übertragungen des Polio-Virus bis 2012 aufgrund einer Finanzierungslücke und anderer Probleme derzeit gefährdet ist.
In seinem Brief an die Redaktion vom 6. August unter der Überschrift "Keeping polio at bay" (etwa: Polio in Schach halten) betonte Hewko den großen Anteil Rotarys an der Partnerschaft der GPEI und die Bereitstellung von über 1 Milliarde Dollar durch Rotary für den Kampf gegen die Kinderlähmung. Er wies auch darauf hin, dass Indien in den letzten sechs Monaten keinen einzigen Polio-Fall zu melden hatte. Ferner unterstützte er die Situationseinschätzung des Monitoring Boards und bekräftigte, dass sowohl Regierungen als auch der private Sektor mehr tun müssten, um diese Finanzierungslücke zu schließen.
In einem Teil seines Schreibens, der von der Redaktion gekürzt wurde, wies Hewko auf die zentrale Rolle der 1,2 Millionen Mitglieder von Rotary in der Polio-Initiative und die ungezählten Freiwilligeneinsätze bei Impfmaßnahmen und in der Spendenbeschaffung hin.
Auch die BBC News berichtete über den Report unter dem Titel "Goal to rid world of polio by end of 2012 'off track'" und trat dazu an den Vorsitzenden des PolioPlus Committee, Robert S. Scott heran. Dieser versicherte, dass man die Empfehlungen des Komitees ernst nehmen würde. "Wir arbeiten mit unseren Mitgliedern in den betroffenen Ländern zusammen, um die Effektivität der Impfteams zu erhöhen und die Maßnahmen zu standardisieren", sagte Scott.