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 "Du und ich wurden dafür geschaffen Gutes zu tun", sagt Tutu


 
 

Erzbischof Emeritus Desmond Tutu hielt auf dem Rotary Weltfriendens-Symposium am 18. Juni in Birmingham, England eine Grundsatzrede. Rotary Images/Monika Lozinska-Lee

Erzbischof Emeritus Desmond Tutu ist überzeugt davon, dass Rotarys Engagement für den Frieden "Gott lächeln lässt".

Während seiner Grundsatzrede am Dienstag, den 18. Juni auf dem Rotary Weltfriedens-Symposium, sprach Tutu darüber, wie er sich vorstelle, dass Gott zu weinen beginne, wenn er auf seine Schöpfung blicke und all das Schlechte sähe, das sich seine Kinder gegenseitig antun würden. Doch wenn Gott erneut hinsähe und das Engagement von Rotary erblickt, dann würde er lächeln. "Genau dafür wurden Du und ich geschaffen", sprach Tutu. "Um Gutes zu tun."

Der Friedensnobelpreis-Träger Tutu aus Südafrika war Hauptredner auf dem zweiten Rotary Weltfriedens-Symposium in Birmingham, England. Über zwei Tage nehmen die Teilnehmer dort an Diskussionsgruppen teil, um Ideen und Strategien für eine Förderung des Friedens in der Welt auszutauschen. Darüber hinaus erhalten Rotary Weltfriedensstipendiaten, Rotarier und Alumni auf der Veranstaltung die Gelegenheit untereinander starke Netzwerke aufzubauen.

Während seiner Rede äußerte sich Tutu auch zum Thema Terrorismus und mahnte, dass ein Abstempeln bestimmter Gruppen als Terroristen einen Friedensprozess eher behindere als diesen in irgendeiner Weise zu unterstützen.

"Es war gut, dass Tutu den Mut hatte bestimmte Dinge in seiner Rede auszusprechen", sagte die Friedensstipendiatin Syeda Uddin aus den USA hinterher. "Manche Dinge waren zwar etwas kontrovers, aber aufgrund seiner Persönlichkeit bewirken seine Worte auch etwas."


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