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Convention in Montréal inspirierend und unterhaltend

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RI Präsident John Kenny und seine Frau June während der Abschlussplenarsitzung der RI Convention 2010 in Montréal. Foto: Alyce Henson/Rotary Images

Mehr als 18.000 Rotarier aus 154 Ländern besuchten die am 23. Juni zu Ende gegangene RI Convention 2010 in Montréal. An vier Tagen waren die Rotarier hier aufs Neue daran erinnert worden, die Kinderlähmung endgültig auszurotten, und  wie wichtig ihre Beiträge sind - auch wenn deren Ergebnisse oft nicht gleich sichtbar sind. "Ihr Engagement bei Rotary Service-Projekten ist entscheidend, auch wenn Sie wahrscheinlich in den seltensten Fällen die Auswirkungen im Einzelnen erleben", so Jo Luck, Präsidentin von Heifer International und Mitglied im Rotary Club Little Rock, Arkansas, USA. "Seien Sie sich aber gewiss, dass Sie immer einen Unterschied machen."

Während der vier vollgepackten Tage voller Plenarsitzungen und Gruppendiskussionen erlebten die Teilnehmer der Convention beeindruckende Redner/innen wie Jo Luck, Greg Mortenson (Bestseller-Autor und Co-Gründer des Central Asia Institute, das Schulen in Afghanistan und Pakistan baut), Bob Mazucca (Chief Scout Executive von den Boy Scouts of America) und Country-Musik-Legende und Philanthropin Dolly Parton.

Zudem kamen die Convention-Teilnehmer in den Genuss einer Vielzahl von Unterhaltungshöhepunkten, wie des Auftrittes der irischen Musikgruppe Celtic Thunder, den akrobatischen Künsten des Cirque du Soleil und des Gesanges von Tenor Russell Watson. Dolly Parton betrat die Bühne mit ihrem Hit "9 to 5" und dankte Rotary anschließend für die Unterstützung der Imagination Library ihrer Stiftung, die Lesen bei Kindern fördert. Mehr.

Bob Mazzuca wies auf die langen Beziehungen zwischen den Boy Scouts und Rotary und die Ähnlichkeiten ihrer Philosophien hin und betonte wie wichtig es sei, Kindern die Chance zur Selbstentwicklung zu geben. Mehr.

Königin Nur von Jordanien lobte die Rotarier für ihren Einsatz bei der Förderung des Weltfriedens und beim Aufbau weltweiter Beziehungen. Sie wies darauf hin, dass Umweltverschmutzung und nukleare Waffen die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellen und berichtete über die Arbeit ihrer Stiftungen, die sich für Völkerverständigung und Goodwill einsetzen. Mehr.

Bruce Aylward, Director der Global Polio Eradication Initiative bei der Weltgesundheitsorganisation, forderte die Rotarier dazu auf, die "großartige Nachricht" über die bevorstehende weltweite Ausrottung der Kinderlähmung mit anderen zu teilen. Mehr.

Der ehemals an Polio erkrankte Ramesh Ferris, Mitglied im Rotary Club Whitehorse, Yukon, Kanada, fuhr mit seinem Hand-Fahrrad vom Palais des congrès zum Marché Bonsecours in Vieux Montréal, um an einer Zeremonie teilzunehmen, bei der das Gebäude mit dem Slogan En finir avec la polio (End Polio Now) angestrahlt wurde.

Greg Mortenson bat die Rotarier in seiner Ansprache, ihr gutes Werk in der Welt fortzusetzen und dankte Rotary für die Unterstützung bei der Ausrottung der Kinderlähmung in Afghanistan und Pakistan. Zudem unterstrich er die Gemeinsamkeiten beim Vorgehen seiner Organisation und der Arbeit der Rotarier, insbesondere beim Aufbau von Beziehungen und der Einbindung lokaler Führungspersönlichkeiten. Mehr.

Pater Marciano "Rocky" Evangelista, Gründer der Tuloy Foundation Inc. und Mitglied im Rotary Club Alabang, Metro Manila, Philippinen, sprach über die dringende Notwendigkeit, Straßenkindern zu helfen. "Kinder in Not brauchen jetzt Hilfe", so Evangelista. "Für Sie oder mich bedeutet ein Tag hin oder her vielleicht nicht viel, doch für ein Kind, das unter den erbarmungslosen Realitäten des Straßenlebens zu leiden hat, zählt jede Minute." Mehr.


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