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 Goodall betont Gemeinsamkeiten mit Rotary

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Die bekannte Wissenschaftlerin und Philantrophin Jane Goodall hielt während der vierten Plenarsitzung am 24. Juni in Birmingham, England eine Grundsatzrede. Rotary Images/Alyce Henson

Die bekannte Verhaltensforscherin und Philantrophin Dr. Jane Goodall sprach am 24. Juni auf der vierten Plenarsitzung des RI Jahreskongresses 2009 in Birmingham, England und wies darauf hin, dass ihre Organisation und Rotary zusammen Änderungen erzielen könnten, wenn diese sich auf der Grundlage ihrer bestehenden Gemeinsamkeiten zusammenschließen würden.

Goodall, Gründerin des  Jane Goodall Institute for Wildlife Research, Education, and Conservation   und Friedensbotschafterin der UN, begrüßte das Publikum in "Schimpansen-Sprache", indem sie jene Tiere imitierte, deren Verhaltensweisen sie über Jahre in Gombe, Tansania, studiert hatte. Danach berichtete sie über von ihr erforschte Verbindungen, die zwischen Menschen, Tieren und der Umwelt herrschen. Aus einem Bewußtsein für diese Verbindungen können ganzheitliche Service-Projekte in Gemeinwesen entstehen, die die Gemeindemitglieder bei Problemlösungen mit einbinden.

Ein Stipendien-Fonds ihres Insituts (Lake Tanganyika Catchment Reforestation and Education (TACARE) scholarship fund) unterstützt Aufklärungsarbeiten bei der Familienplanung in der Umgebung von Gombe. "Die [jungen Frauen] dort haben jetzt ihr eigenes Leben und freuen sich auf eine Zukunft, in der ihre Kinder nicht mehr genauso leiden müssen, wie sie das als junge Menschen mussten", sagte Goddall. "Rotarier in Tansania haben uns bei diesem Projekt geholfen und auch in anderen Teilen der Welt durften wir bereits Unterstützung durch Rotarier erfahren."
 

Goodall betonte außerdem die Gemeinsamkeiten zwischen dem Programm  Roots & Shoots  ihres Instiuts und den Jugendprogrammen von Rotary wie Rotaract . Roots & Shoots ist ein für Gemeinwesen konzipiertes Jugendprogramm, das zehntausende Teilnehmer in 111 Ländern einschließt.  Erfahren Sie mehr zu Roots & Shoots durch ein Interview mit Goodall .

"Wir müssen zusammenarbeiten und ein gemeinsames Netzwerk aufbauen, damit wir zusammen die Welt verbessern können. Lassen Sie uns gemeinsam Änderungen vornehmen, von denen unsere Kinder und Enkel profitieren werden", so Goodall.

Nach Goodalls Ansprache wies auch Deepa Willingham vom Rotary Club Santa Ynez Valley, Kalifornien, USA, auf den Handlungsbedarf im Bezug auf extreme Armut hin. 

"Derzeit lebt die Hälfte der menschlichen Bevölkerung von weniger als 2 USD pro Tag, das sollte uns zu denken geben", sagte Willingham und beschrieb dabei die drei Ausprägungen von Armut: extrem, mäßig und relativ. 

Willingham berichtete über ein von ihr initiiertes Projekt in einer indischen Gemeinde, die von extremer Armut geplagt wird und keinerlei Zugang zu Trinkwasser oder sanitären Anlagen hat. Das Projekt "Promise of Assurance to Childen Everywhere (PACE)" ermögliche 130 jungen Frauen eine Schulbildung, um zu verhindern, dass diese zur Prostitution gezwungen werden.

Die Plenarsitzung schloß mit einer Vorschau auf  den RI Jahreskongress 2010 in Montréal, Québec, Kanada , angesetzt für den Zeitraum vom 20.-23. Juni. Robert S. Scott, Vorsitzender des Jahreskongress-Ausschusses 2010, und Linda Bradley, Vorsitzende des Organisations-Ausschusses der Gastgeber, richteten sich in Französisch und Englisch an das Publikum und schwenkten, begleitet von der Royal Canadian Mountain Police, kanadische Flaggen.

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