Rotarier unterschiedlicher Kontinente vertiefen ihre Freundschaften
Arnold R. Grahl
Rotary International News – 23. Juni 2009
O.A. Oni (links) und Astrid Urbye beim Auffrischen ihrer seit dem RI Jahreskongress 2008 in Los Angeles bestehenden Freundschaft in Birmingham, England.
Rotary Images/Monika Lozinska-Lee
Zufällig setzte sich Astrid Urbye aus Norwegen auf dem RI Jahreskongress 2008 in Los Angeles auf eine Bank neben O.A. Oni aus Nigeria. Die beiden kamen ins Gespräch und begannen sich nach dem Kongress regelmäßig E-Mails zu schreiben.
Als Urbye in diesem Jahr auf dem Jahreskongress in Birmingham, England, ankam begann sie sofort nach Oni Ausschau zu halten. Als sich die beiden schließlich zufällig über den Weg liefen, verabredeten sie sich sofort zum Essen, um ihre Freundschaft noch weiter zu vertiefen. "Genau das passiert bei Rotary", sagte Urbye vom Rotary Club Drøbak. "Rotarier gehen voran und schlagen Brücken zwischen Kulturen." Oni vom Rotary Club Ibadan-West, Bundesstaat Oyo, stimmte dem zu: "Rotary ist ein Schmelztiegel. Als Rotarier kannst Du einen anderen Rotarier ohne weiteres ansprechen und weißt sofort, dass diese Person etwas mit Dir gemeinsam hat."
Onis Einsatz als Rotarier ist sehr beeindruckend. 1993 erhielt er die Ehrung der Rotary Foundation für verdienstvolle Leistungen, 1995 die RI-Auszeichnung für selbstloses Dienen und 1996 die Auszeichnung der Rotary Foundation für hervorragende Dienste.
Bei seinem Essen mit Astrid Urbye erzählte O.A. Oni ihr von dem Lepra-Projekt, das sein Club gemeinsam mit einem Club in Atlanta, Georgia, USA untertützt und von dem Alphabetisierungs-Projekt, durch das sein Club und ein Distrikt in Illinois, USA die Universität von Nigeria mit Büchern versorgt.
Oni hat sich bereits für seinen 16. Jahreskongress, den RI Jahreskongress 2010 in Montréal, Québec, Kanada angemeldet und auch Urbye hat vor daran teilzunehmen. "Ich bin zwar keine reiche Frau, aber die Teilnahme am Jahreskongress gönne ich mir, es lohnt sich wirklich", sagte sie.