Rotary.org: Aktuelles - Basisarbeit für den Friedensaufbau

 Basisarbeit für den Friedensaufbau

  • Drucken
  • Seite E-mailen

 
 

Etsuko Teranishi, links und David Chick, beide ehemalige Friedensstipendiaten, unterhalten sich während einer Pause auf dem Rotary Weltfriedenssymposium. Beide leiteten Sitzungen zu Entwicklungsthemen. Rotary Images/Alyce Henson

Der Aufbau eines dauerhaften Friedens und die Herausforderungen für Friedensprojekte im 21. Jahrhundert waren einige der Themen, die auf dem zweiten Rotary Weltfriedenssymposium diskutiert wurden.

In der Eröffnungsplenarsitzung am Dienstag, den 18. Juni, erklärte Paul Rogers, Experte für internationale Sicherheit und Professor für Friedensforschung an der University of Bradford, an der sich eines der Rotary-Zentren für Internationale Studien im Bereich Friedensforschung und Konfliktlösung befindet: "In der Zeitperiode zwischen 1945 und 2045 muss die Menschheit lernen ihre Waffen zu kontrollieren. Nationen tendieren immer noch dazu militärische Lösungen zu suchen, anstatt die wahren Ursachen von Konflikten zu beseitigen." 

Das zweitägige Symposium in Birmingham, England bietet hunderten Rotary Weltfriedens-Stipendiaten, Alumni, Friedensexperten und Rotariern Gelegenheit für einen gegenseitigen Austausch und den Aufbau von Netzwerken. Diskutiert werden auf dem Symposium u.a. Themen wie Migration, Entwicklungsarbeit, Religion und ethnische Unterschiede.

In seiner Rede zum Thema Entwicklungsarbeit im Zuge eines Friedensbildungs-Prozesses, sprach
der ehemalige Friedensstipendiat David Chuck aus Australien über seine Erfahrungen in Papua Neu Guinea, wo er für AusAID tätig war: "Menschen, die die Möglichkeit erhalten sich zu entwickeln und zu entfalten, können ihre Begabungen schließlich so einsetzen, dass die ganze Gesellschaft davon profitiert."

Etsuko Teranishi, Friedens-Stipendiatin aus Japan, die für Nichtregierungsorganisationen in Kambodscha und Indonesien tätig war, erklärte, dass die wahre Arbeit dann beginne, nachdem ein Friedensabkommen unterzeichnet wurde. "Um Frieden zu sichern, ist es von entscheidender Bedeutung, die politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen."

Nach Meinung Rogers und des Vorsitzende des Kuratoriums der Rotary Foundation Jonathan B. Majiyagbe, helfen die Rotary Weltfriedens-Stipendiaten den Friedensaufbau in der Welt voranzutreiben und so sagte Majiyagbe: "Rotarys Einsatz für den Frieden in der Welt zahlt sich in den Programmen der Rotary-Zentren aus." 


Kommentar hinzufügen

* zeigt Feld mit Pflichteingabe an