Rotary.org: Aktuelles - Führungspersönlichkeiten zur Rechenschaft zu ziehen, hilft Konflikte zu vermeiden und zu lösen

 Führungspersönlichkeiten zur Rechenschaft zu ziehen, hilft Konflikte zu vermeiden und zu lösen

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Jan Egeland, Direktor des Norwegian Institute of International Affairs, am 19. Juni auf dem Rotary Weltfriedenssymposium in Birmingham, England. Rotary Images/Alyce Henson

Laut Jan Egeland, Direktor des Norwegian Institute of International Affairs und ehemaligem UN-Sonderbeauftragten für Konfliktvermeidung und -lösung, sind das Ablegen von Rechenschaft und das Aussprechen der Wahrheit grundlegende Voraussetzungen für Frieden.

Auf dem zweiten Rotary Weltfriedenssymposium in Birmingham, England, sprach Egeland am 19. Juni darüber, was er während seiner 30jährigen Karriere im Bereich Humanitärarbeit und Konfliklösung an Erfahrungen sammeln konnte, die Teilnahme an geheimen Verhandlungen zwischen Israel und Palästina eingeschlossen, die 1993 zum Oslo-Friedensprozess führten.

"Führungspersönlichkeiten müssen für ihr Handeln oder unterlassenes Handeln zur Rechenschaft gezogen werden" so Egeland, der davon überzeugt ist, dass das Einzige was zählt ist, die Wahrheit auszusprechen. Darüber hinaus sprach Egeland von seinen Beobachtungen eines Fortschritts im Friedensaufbau, dank des Einsatzes von Rotary und hunderter weiterer Bewegungen des Nichtregierungsbereichs. Als Beispiel nannte er die Einsätze nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004. "Wir sind wesentlich öfter erfolgreich, als dass uns etwas missglückt und konnten in der Vergangenheit beweisen, dass wir Großartiges leisten können, wenn wir alle zusammenarbeiten."

Egeland erklärte außerdem, dass er aufgrund der durch Rotarys Friedensprogramme ausgebildeten Generation von Friedensstifern sehr optimistisch in die Zukunft blicke. Diese jungen Menschen besitzen ein hervorragendes Wissen und Technologien und sind bestens vorbereitet auf die anstehende Arbeit.

Unter den Stimmen nach der Rede Egelands war auch die von Zélie Pollon, einer Rotary Weltfriedens-Stipendiatin aus Santa Fe, New Mexico, USA, die Rotarys Professionelles Entwicklungsprogramm an der Chulalongkorn University in Thailand abgeschlossen hat: "Für mich war es sehr inspirierend auch viel Positives zu hören und einige der aktuellen Konflikte in einem Gesamtzusammenhang zu sehen aber auch daran erinnert zu werden, woran wir noch arbeiten können." 


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