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 Verstorbener Schweizer Rotarier engagierte sich für die Landminen-Bekämpfung


 
 

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden monatlich mehr als 2000 Menschen in Landminen-Explosionen getötet oder schwer verstümmelt. Immer noch liegen mehr als 110 Millionen aktive Landminen - viele davon bleiben 50 Jahre lang explosiv -  über 68 Länder hinweg verstreut im Boden versteckt. Die meisten Landminen-Opfer erhalten nur wenig Hilfe und Rehabilitation und sind zu einem Leben voller Schmerzen und Armut verurteilt.

Der Rotarier und Chirurg Hans Stirnemann, der im November an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstarb, hatte sich engagiert für ein Verbot von Landminen eingesetzt und war ein Fürsprecher der unschuldigen Opfer von Landminen-Explosionen. In den 90er Jahren wurde er in einem kambodschanischen Flüchtlingslager in Thailand und in Krankenhäusern des Roten Kreuzes im Sudan und in Pakistan Zeuge der katastrophalen Folgen dieser Landminen. 1995 gründete Stirnemann gemeinsam mit Walter Limacher, dem damaligen Governor des Distrikts 1990, und anderen Clubmitgliedern des Rotary Clubs Burgdorf das Projekt Mine-Ex, um gegen die heimtückischen Waffen und die durch sie verursachten Bedrohungen und Folgen anzugehen.

Stirnemann gelang es, zahlreiche Rotarier und Clubs für diesen Zweck zu gewinnen. Heute führt Mine-Ex zahlreiche Dienstprojekte durch, z. B. die Bereitstellung von medizinischer und orthopädischer Fürsorge für Landminenopfer, die Schulung örtlicher Prothesenfachleute, die Unterstützung eines weltweiten Verbots der Herstellung und des Vertriebs von Landminen und die allmähliche Entschärfung und Entfernung derselben. Mine-Ex stellt außerdem jährlich Mittel in Höhe von 500.000 CHF zur Unterstützung von ungefähr 30.000 Landminenopfern und anderen Hilfsmaßnahmen bereit.

Mehr zu Mine-Ex finden Sie unter www.mine-ex.ch .




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