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Peace is possible - Frieden ist möglich

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Die Reihe der diesjährigen Rotary-Friedenskonferenzen fand ihren Abschluss in der Veranstaltung in der kanadischen Grenzstadt Windsor (Ontario) vom 24. bis 27. April. Vorige Konferenzen fanden in Bulgarien, Frankreich, Kenia und der Türkei statt, doch das Forum in Windsor war deshalb besonders, weil es RI-Präsident Wilkinsons letztes Großtreffen in seinem Heimatland in seiner Amtszeit ist.

Zu den Hauptrednern gehörte Umweltaktivist Robert F. Kennedy Jr. (vom Magazin Time als einer der “Heroes for the Planet” - Helden für den Planeten -  bezeichnet). Er rief die Teilnehmer des Rotary Presidential Peace Forum zum Umweltschutz auf: "Wir müssen unsere Umwelt-Infrastruktur schützen, um Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen. Die Wertesysteme, die die Menschheit vereinen, sind in der Natur verankert."

Kennedy nahm gleich zwei Ehrungen als Paul Harris Fellow entgegen — eine für sich selbst und eine für seinen Vater, den 1968 ermordeten US-Senator Robert F. Kennedy. Past RI Director Michael McCullough überreichte die Ehrung mit den Worten:  "Mr. Kennedy, Sie sind einer von uns."

Die Konferenz stand diesmal auch der Öffentlichkeit offen, und Hunderte von Besuchern von beiden Ufern (also der amerikanischen und der kanadischen Seite) des Detroit River kamen. Jennifer Jones, Konferenzveranstalterin und Governor des binationalen Distriktes 6400, freute sich darüber. Eine Flaggenparade zum Auftakt der Konferenz mit 150 Nationalflaggen zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der Grenzregion Windsor-Detroit auf.

"Diese Konferenz, abgehalten an der längsten unverteidigten Grenze der Welt, ist Zeugnis für den Frieden", sagte Präsident Wilkinson, der zugleich betonte, dass die Sicherung eines beständigen Weltfriedens nach wie vor das Hauptziel aller humanitären Bestrebungen von Rotary sei. Unter Berufung auf die Grundfragen, die Krieg oder Frieden erzeugten, betonte er, dass durch die Arbeit an diesen täglichen Grundfragen direkt auf Frieden und Stabilität in der Welt eingewirkt werden könne.

Natürlich sind die Hindernisse für einen dauerhaften Frieden vielfältig und schwierig zu überwinden. Das führte der Ehrenvorsitzende Allan Rock, ehemaliger Botschafter Kanadas bei den Vereinten Nationen, aus, welcher eine Podiumsdiskussion mit Jordaniens US-Botschafter Prinz Zeid Ra’ad und dem ehemaligen kanadischen Außenminister Lloyd Axworthy führte. In der Diskussion kamen die nukleare Bedrohung, die Instabilität im Nahen Osten, der Terrorismus, die globale Erwärmung, das Versagen nationaler Regierungen sowie letztlich die vielfältigen sozialen, ökonomischen und politischen Probleme vieler afrikanischer Nationen zur Sprache.

Rotary ist aktiv dabei, die nächste Generation von Führungskräften durch seine Rotary Centers for International Studies und das Rotary Peace and Conflict Studies Programm  auf diese Herausforderungen vorzubereiten. In einer von Eddie Blender, dem Chair der Rotary Centers Major Gifts Initiatives (Initiative zur finanziellen Sicherung der Rotary Centers) geleiteten Sitzung beschrieben vier Absolventen des Peace Center Programms ihre Erfahrungen. Nach Ansicht von  Lee-Anne Mulholland, Rechtsanwältin aus Belfast und Absolventin 2006 des Rotary Programms an der University of California-Berkeley, gibt es derzeit nichts Vergleichbares auf der Welt. Frau Mulholland führt heute Menschenrechtsprozesse für eine internationale Kanzlei.

Das Friedensforum schloss mit einem lebhaften religionsübergreifenden Gottesdienst und der Rede  Kennedys. Präsident Wilkinson wartete, bis der Applaus verklungen war, dann sagte er: "Ich habe eine Idee - lassen Sie uns all das nach Los Angeles zur Convention tragen und dort die Botschaft teilen."


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