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 Desmond Tutu fordert zur Friedensarbeit auf


 
 

Während einer Pressekonferenz in Birmingham, England am 18. Juni, sprachen (von links) der Vorsitzende des Kuratoriums der Rotary Foundation Jonathan B. Majiyagbe, Past RI Präsident Chuck Keller, Erzbischof Desmond Tutu und Arnoldas Pranckevicius, Friedensstipendiat von 2002 bis 2004, über die Herausforderungen eines weltweiten Friedens. Rotary Images/Monika Lozinska-Lee

Erzbischof Emeritus Desmond Tutu forderte Rotary Weltfriedensstipendiaten und junge Rotarier dazu auf "loszulegen" und sich für den Frieden in der Welt zu engagieren.

"Ich bewundere junge Menschen und glaube ganz fest daran, dass sie noch Träume haben", sagte Tutu während einer Pressekonferenz im Hilton Birmingham Metropole in Birmingham, England, bevor er mit einer Grundsatzrede auf dem Rotary Weltfriedens-Symposium am 18. Juni im National Exhibition Centre auftrat.

"Aus diesem Grund habe ich auch die Einladung zum Friedenssymposium gerne angenommen. Rotary Weltfriedensstipendiaten sind ganz wundervolle Menschen und sie glauben wie ich daran, dass eine Welt ohne Kriege und Hunger möglich ist."

Als Beispiel dafür, was Rotary alles erreichen kann, wies Tutu auf Rotarys Bemühungen für eine Ausrottung von Polio hin.

Hunderte Friedensstipendiaten, Alumni der Programme von Rotary International und der Rotary Foundation und Rotarier sind in Birmingham zusammengekommen, um vom 18. bis 20. Juni am Rotary Weltfriedens-Symposium und der Rotary Alumni-Feier teilzunehmen. Neben Tutu treten dort noch weitere namhafte Sprecher, wie Jan Egeland, Direktor des Norwegian Institute of International Affairs und Jean-François Rischard, internationaler Berater und ehemaliger Vizepräsident der Weltbank, auf.

Als Antwort auf eine Frage zu jüngsten Konflikten in Afrika sagte Tutu, dass man die Hoffnung auf Frieden nie verlieren darf. Auch Europa musste dunkle Zeiten, die beiden Weltkriege eingeschlossen, erleben.

Arnoldas Pranckevicius, Friedensstipendiat von 2002 bis 2004, aus Litauen und heute Mitarbeiter am Europäischen Parlament, freute sich über Tutus Teilnahme und darüber, dass dieser durch seine Anwesenheit zusätzlich auf die Rotary-Zentren für Internationale Studien aufmerksam mache. Für ihn persönlich, so Pranckevicius, war das Programm an den Rotary-Zentren eine tiefgreifende Bereicherung.

"Auch wenn wir heute mit 400 Alumni noch eine relativ kleine Gruppe mit ziemlich jungen Mitgliedern sind, so bilden wir doch ein potentiell starkes Netzwerk", erklärte Pranckevicius, der noch hinzufügte, dass die Alumni untereinander enge Freundschaften schließen konnten und sich tagtäglich für den Frieden einsetzen.

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