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 Global Grant für türkische Schulen

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"Bleib sauber, gib den Bazillen keine Chance" heißt das Bild eines Achtklässlers aus einem Kunstwettbewerb zum Thema Hygiene. MfG Rotary Club of Adana-Cukurova, Türkei

2.500 Schüler in vier Schulen in Adana/Türkei haben jetzt ordentliche Schultoiletten und Waschräume, dank der Rotarier des türkischen Rotary Clubs Adana-Cukurova und dessen brasilianischen Partners, dem Rotary Club Frutal (Minas Gerais/Brasilien). Gemeinsam realisierten die beiden Clubs ein erfolgreiches Projekt mit einem nagelneuen Global Grant der Rotary Foundation.

Die türkischen Rotarier im Distrikt 2430, einem Pilotdistrikt, hatten im Januar 2011 mit der Bedarfsanalyse begonnen und dabei die Hygienesituation an örtlichen Schulen unter die Lupe genommen. Im Zuge der Frühkonzeption begann man, nach einem internationalen Partner Ausschau zu halten.

Dieser fand sich über die LinkedIn Gruppe von RI. Hier hatte sich der Distrikt 4770, ebenfalls ein Pilotdistrikt, eingestellt, und dabei Interesse an einer Mitarbeit in einem Projekt im Gesundheitsbereich bekundet.

Die beiden Distrikte taten sich zusammen und reichten einen Global Grant Antrag ein, wobei der brasilianische Club als "internationaler" Partner fungierte. Das Projekt deckte nunmehr zwei Schwerpunkbereiche ab: Wasser und Hygiene und Krankheitsprävention und -behandlung.

Nach der Genehmigung begannen die türkischen Rotarier im Juli 2011 mit der Renovierung von Waschräumen in vier Schulen , bauten Toiletten, Waschbecken usw. ein und verlegten die Elektrik und die Fußböden neu. Der Projektetat enthielt jeweils 12.500 USD aus den DDF-Guthaben der beiden Distrikte, 7.100 USD an Barspenden sowie ein Global Grant über 16.050 USD der  Foundation.

Vier Monate später gingen Teams von Rotariern, darunter zwei Ärzte, in die Schulen, um gemeinsam mit Lehrern. Schulverwaltern und Eltern ein Hygieneaufklärungsprogamm durchzuführen. Die Rotarier waren auch damit betraut, die Fortschritte im Hygieneverhalten der Schulkinder zu überwachen.

Um die nachhaltige Wirkung zu unterstützen. wurden bunte Zeichen installiert, die die Kinder an gute Hygienepraktiken erinnerten, und es wurden Preisausschreiben zum Thema Hygiene ebenso wie ein jährlicher Tag der Sauberkeit ausgelobt, um die Kinder bei der Sache halten.

“Es war ein wichtiges Element des Projektes, dass Kinder lernen, Hygiene zum Teil ihres täglichen Lebens zu machen, und nicht nur auf Ermahnungen von Lehrern zu vertrauen”, führt Clubmitglied Tugrul Yegenaga im Abschlussbericht aus. So würden die Kinder später auch ihre Kinder zu hygienischem Verhalten anhalten.

Auch bei der Erfolgsmessung wurde systematisch verfahren. Rotarier besuchten jeden Monat die Schulen, um zu sehen, wie die geschulten Lehrerteams funktionierten, und um zu sehen, wie die Schulkinder sich verhielten. Über einen Jahreszeitraum konnten sie so eine 300-prozentige Steigerung in der Benutzung von Seife beim Händewaschen konstatieren - ein objektiver Erfolg, auch im Hinblick auf die effektive Vermeidung von Durchfallkrankheiten, Guinea-Wurm- und sogar Hepatitisinfektionen.

Auch die Spenden- und Öffentlichkeitsarbeit im Projektverbund war ein Erfolg, indem die türkischen Freundinnen und Freunde mit Benefizkonzerten in Istanbul und Adana sowie mit clever geschalteten Medienauftritten auf ihr Projekt - und auf Rotary- aufmerksam machten.

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