Rotary Peace Fellow im Einsatz
Paul Engleman
Rotary Canada -- Oktober 2012
Rotary Peace Fellow Ryan Rowe
Foto: Anne-Marie Di Lullo/Tabasamu Education Fund
Ab und zu stellen wir Absolventen der Rotary Peace Centers vor, um zu zeigen, welch unterschiedliche Laufbahnen die Studenten nach ihrem Abschluss einschlagen.
Ryan Rowe wuchs in Montreal zweisprachig auf. Als Kind war er nicht unbedingt begeistert davon, doch es legte den Grundstein für seinen weiteren Spracherwerb. Heute spricht er neben Englisch und Französisch auch Spanisch, Portugiesisch und Mandarin. Doch der 34jährige, der 2010-12 als Rotary Peace Fellow an der University of North Carolina at Chapel Hill studierte, betont, dass Sprachen eher ein Hobby sind. Sein Hauptfach ist Wasserwirtschaft und er ist immer noch am Water Institute der Universität teilzeitbeschäftigt. Daneben kümmert er sich aber um Wasserprojekte in Afrika, wo Rotary oft mit anderen Organisationen kooperiert.
Was sofort an Rowe, der zuvor auch in New York und in Brasilien ein Studium absolviert hatte, auffällt, ist sein pragmatischer Enthusiasmus. Wo andere Not sehen, sieht er Möglichkeiten. Diese Einstellung führte zu verschiedenen Hilfsengagements. Direkt nach seinem Abschluss reiste er nach Sambia, Malawi und Mosambik, wo er auch auf einer Konferenz der WHO/UNICEF referierte. Als nächstes steht Nairobi auf dem Plan, wo er im Board of Trustees des Tabasamu Education Fund dient; dies ist eine gemeinnützige Organisation, die sich vor allem darum kümmert, dass Kindern ein Schulabschluss ermöglicht wird.
Über das Peace Center sagt Ryan Rowe: "Das Public Health Programm der UNC ist fantastisch. Und es ist eine wunderbare Kooperation mit Rotary. Ich bin Rotary sehr dankbar, dass mir dieser Weg ermöglicht wurde."
Für die Zukunft plant Rowe die Einrichtung eines Social Investment Funds, um damit lokale Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte zu realisieren. Und er kann sich auch gut vorstellen, mit anderen Peace Fellows zusammen zu arbeiten. " Wir gehören doch zur selben Truppe", meint er. Wir folgen unserer Leidenschaft, und das ist das Beste, was ein Mensch tun kann.”