Rotary.org: Aktuelles - Mobile Klinik hilft obdachlosen Kindern in Indonesien

 Mobile Klinik hilft obdachlosen Kindern in Indonesien

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Dank der Unterstützung von Rotariern in England und Indonesien sowie der Rotary Foundation erhalten obdachlose Kinder in Yogyakarta, Java, medizinische Versorgung. Foto mfG: Distrikt 1200

Dank eines Rotary Foundation Matching Grant Projekts, das aus einem Studiengruppenaustausch (GSE) erwuchs, haben Tausende Kinder in Indonesien neue Hoffnung. Die Kinder, die beim Ausbruch des Merapi 2006 ihre Familien verloren, erhielten durch das Projekt bis dahin unerschwingliche medizinische und zahnmedizinische Versorgung.

Während eines Besuchs von Rotariern aus Distrikt 1200 (England) in Distrikt 3400 (Indonesien) in 2008 beobachtete Team-Leiter Hugo Pike vom Rotary Club Chelwood Bridge, Avon, dass viele der obdachlosen Kinder in Yogyakarta, Java, ärztliche Versorgung benötigten. Sein Distrikt entwickelte daraufhin einen Plan zur Ausstattung einer mobilen Klinik, die durch medizinische Teams aus einem Krankenhaus in Yogyakarta geleitet werden könnte.

Im September 2010 dann konnte ein Projekt über 20.000 USD gestartet werden, das durch Clubs beider Distrikte und ein Rotary Foundation Matching Grant gefördert wurde. Einen Monat später musste das Projekt kurzfristig unterbrochen werden, als der Merapi unerwartet erneut ausbrach und 350 Menschen tötete. Im vergangenen Februar war es dann jedoch soweit: die mobile Klinik konnte mit Unterstützung lokaler Versorgungsteams ihre Arbeit aufnehmen und Kinder an 22 Orten behandeln. Als das Projekt im Juni endete, hatte die mobile Klinik 3.636 junge Patienten versorgt - mehr als dreimal so viel wie ursprünglich geschätzt.

"Es war eine große Ehre für das Nur Hidaya Hospital sich gemeinsam mit Rotary humanitär zu engagieren", so Dr. Arus Ferry, Leiter des Krankenhauses. "Eine kostenlose medizinische Versorgung sollte ein Grundrecht für alle armen Kinder sein, die in diesen Vierteln leben."

Hugo Pike hofft, das Projekt mit neuer finanzieller Unterstützung, auch in Zukunft fortsetzen zu können. "Die Kinder haben durch die Versorgung das Gefühl, dass sich jemand um sie kümmert und das medizinische Personal konnte durch seine Arbeit sehen wie die Realität für manche Menschen aussieht", so Dr. Sony Aria Laksana vom Permata Bunda Hospital. "Ich hoffe, das Projekt kann dauerhaft aufrecht erhalten werden."  


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