Rotary unterstreicht seine globale Rolle beim World Economic Forum
Rotary International News – 5. Dezember 2011
Oben: RI Präsident Kalyan Banerjee mit Jean-Paul Paddack, Direktor für globale Initiativen beim World Wildlife Fund, beim World Economic Forum in Jordanien. Unten: Generalsekretär John Hewko (rechts) im Gespräch mit Moderator Kevin Kelly während einer Podiumsdiskussion beim World Economic Forum im indischen Mumbai.
Fotos: World Economic Forum
RI Präsident Kalyan Banerjee und Generalsekretär John Hewko vertraten Rotary beim World Economic Forum in Jordanien und Indien, wo sie Rotarys Verpflichtung auf die lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklung betonten. Das Weltwirtschaftsforum wurde 1971 ins Leben gerufen und führt internationale Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Universitäten zusammen, um globale Probleme und Lösungsansätze zu erörtern.
Bei der ersten Veranstaltung vom 21. bis 23. Oktober in Jordanien ging es schwerpunktmäßig um Probleme im Nahen Osten und in der Arabischen Welt. Am Rande dieser Veranstaltung äußerte Kalyan Banerjee die Hoffnung, die Bande des Forums mit Rotary verstärken zu können und bekräftigte zugleich die strategische Bedeutung der Teilnahme für unsere Organisation an der Veranstaltung.
John Hewko nahm derweil am India Economic Summit in Mumbai vom 12. bis 14. November teil. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion vom 12.-14. November sprach er dabei über die Rolle von rotarischen Bildungsinitiativen für die Perspektivenbildung junger Menschen. "Wir gehen das Problem auf vielen Ebenen an", sagte er dabei. "Es ist nicht genug, einfach nur Schulen zu bauen. Um den Schulbesuch zu einem Erfolg zu machen, brauchen die Kinder auch eine wirtschaftlich stabile, sichere und gesunde Umgebung in ihrem Zuhause. Das bedeutet, dass wir auch Fragen der Hygiene und Gesundheitsversorgung mit einbeziehen müssen."
In einem während des Gipfels veröffentlichten Artikel in der Publikation Hindu Business Line machte Hewko auch auf die Situation im Kampf gegen die Kinderlähmung aufmerksam und betonte dabei, welche Bedeutung eine Ausrottung des Virus auch für die indische Wirtschaft hat: "Zum einen", heißt es dort," wird [die Initiative] eine Infrastruktur und ein Verteilersystem hinterlassen, das sich auch für andere kritische Gesundheitsunterfangen anpassen und operationalisieren lässt. (...) Und in Geldbeträgen ausgedrückt, würde nach einer Studie im Journal Vaccine die Investition in die Ausrottung der Kinderlähmung, die zur Zeit bei etwa 8 Milliarden US-Dollar liegt, volkswirtschaftliche Erträge von 40 bis 50 Milliarden Dollar allein bis 2035 erbringen, die meisten davon in den Ländern, in denen sich die Krankheit am längsten hielt." Zum Artikel