Rotary.org: Aktuelles - Viele glauben, Rotary zu kennen - aber kaum jemand weiß, was wir wirklich tun

 Viele glauben, Rotary zu kennen - aber kaum jemand weiß, was wir wirklich tun

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Pauline Leung, Rotary Public Image Coordinator aus Taiwan, betont, dass es essentiell wichtig für das Image von Rotary ist, eine einheitliche Botschaft zu verbreiten - und das weltweit. Rotary Images

Nach einer 2010 von Rotary International in Auftrag gegebenen Umfrage machen persönliche Bekanntschaften mit Rotariern einen großen Unterschied in der positiven Meinung aus, die Leute über Rotary als gemeinnützige Organisation haben. Diese und andere Erkenntnisse legen eine neue Sicht- und Herangehensweise in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit von Rotary nahe.

Im Rahmen der Erhebung wurden jeweils 1000 Testpersonen in sechs Ländern - Argentinien, Australien, Deutschland, Japan, Südafrika und USA - nach ihrem Wissensstand zu Rotary befragt. Es sollte dabei nicht nur der Bekanntheitsgrad gemessen werden, sondern auch, welche Vorstellungen über die Organisation vorherrschten. Die Ergebnisse waren fast deckungsgleich mit einer 2006 durchgeführten Umfrage: viele hatten von Rotary gehört, aber kaum jemand hatte eine wirklich klare Idee, wer denn diese Rotarier(innen) nun sind und für was sie einstehen. Dabei gab es durchaus eine weite Spanne: während Australien mit 95 Prozent den höchsten Prozentsatz von Befragten, die von Rotary gehört hatten, aufwies, landete Deutschland mit gerade einmal 34 Prozent auf dem letzten Platz.

Es ist jedoch wichtig, angesichts dieser Ergebnisse zu betonen, dass der Bekanntheitsgrad nicht mit dem Informationsgrad in direkter Verbindung steht. Während also 95 Prozent der australischen Befragten angaben, von Rotary gehört zu haben, hatten auch nur etwa 35 Prozent eine genauere Vorstellung über die Organisation. In Südafrika war dieses Verhältnis im Vergleich 80 zu 23 Prozent.

Insgesamt erbrachte die Umfrage einige wichtige Rückschlüsse:

1. Öffentlichkeitsarbeit muss für jedes Land maßgeschneidert werden. Und: es reicht nicht, nur für Bekanntheit zu sorgen, wenn die Verbindung mit dem guten Werk nicht hergestellt wird.

2. Die demografische Aufschlüsselung der Antworten ergab, dass Rotary in fast jedem der Umfrageländer bekannter bei der Generation über 40 als bei der Generation unter 40 ist. Auch die abgefragte potentielle Bereitschaft zur Spendenunterstützung oder einem Beitritt/Engagement fiel ähnlich gering aus. Der Report legt hier nahe, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, was die Organisation allgemein interessanter für die jüngere Nachwuchsgeneration machen würde.

3. Rotary wird immer noch als Männerdomäne wahrgenommen. Im Zuge von entsprechenden Strukturveränderungen in der Organisation selbst muss sich eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit auch verstärkt an Frauen richten.

Die Ergebnisse von 40 aus Nicht-Rotariern bestehenden Fokusgruppen in den Jahren 2008 und 2010 (in Orten mit starken Rotary-Mitgliederverlusten) decken sich mit den Ergebnissen dieser neueren Erhebung. Mehr Details hierzu finden Sie in der Ausgabe Okt./Nov. 2010 der Mitgliedernachrichten oder im Download des vollen Berichtes.


2 Comments:
At 4:15 on 16 November 2012, Segmüller Pius wrote: Weshalb weiss der Normalbürger nicht was Rotary ist !! Veröffentlichen Sie das Reglement, Statuten oder wie Sie es nennen, dann sieht man vieleicht in etwa worum es dieser "Bruderschaft geht.
At 9:36 on 31 Oktober 2012, PDG Hans Bütikofer wrote: Viel wichtiger ist der Informationsgrad und die aktive Betätigung im Sinne unserer Ziele jeder einzelnen Rotarierin und jedes Rotariers.Viel Wichtiger als Schlagzeilen zu Rotary sind Resultate beim Einsatz für die Völkerverständigung. Gut informierte und aktive Rotarier sind unsere Stärke nicht Medienschlagzeilen

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