Neues Wassersystem versorgt 10.000 Dorfbewohner in Ghana
Arnold R. Grahl
Rotary International News -- 31. August 2011
Oben: RI Präsident Kalyan Banerjee und Laurel Fain, Leiterin des USAID Ghana Health Office, während der Einweihungszeremonie eines mechanischen Wassersystems in Ghana am 21. August. Unten: Dorfbewohner in Abutia Teti, Ghana, beim Wasserholen.
Über 10.000 Menschen in drei Gemeinden in Ghana haben dank der International H2O Collaboration, einem Bündnis zwischen Rotary International und der US-Hilfsorganisation USAID, heute Zugang zu sauberem Trinkwasser. Im Zuge eines Wasser-Projekts über 2 Millionen USD wurden Bohrungen vorgenommen, Handpumpen und mechanische Pumpen installiert und belüftete Latrinen und Duschen in den Regionen Volta, Greater Accra, Ost-Ghana und Zentral-Ghana errichtet.
Während einer Einweihungszeremonie am 21. August in Abutia Teti kamen Vertreter von RI, USAID und der Regierung von Ghana zusammen, um den Gemeinwesen Abutia Teti, Takla Gborgame und Nyive die Verantwortung für die Wassersysteme offiziell zu übergeben. Auch RI Präsident Kalyan Banerjee und Laurel Fain, Leiterin des USAID Ghana Health Office, nahmen an den Feierlichkeiten teil.
"Das Projekt ist ein großartiges Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Partnern, um nicht nur die Lebensqualität, sondern das Leben von Menschen zu verbessern", so Banerjee.
"Durch die Partnerschaft zwischen USAID, dem zuständigen Ministerium für Wasserressourcen in Ghana und Rotary International können Leben gerettet werden, da Gemeinwesen nicht länger auf verschmutztes Wasser angewiesen", so Fain. "Die Gemeinwesen und die Regierung von Ghana haben heute die Instandhaltung der Wassersysteme übernommen und klären Kinder und Bürger über richtige Hygiene auf, so dass unsere Hilfe nicht länger benötigt wird."
Die International H2O Collaboration operiert bereits in ihrem dritten Jahr. Den Erfolg der Projekte sichert u.a., dass zu Beginn eines jeden Projekts eine Bedarfsanalyse durchgeführt wird, lokale Hürden ermittelt werden und genau untersucht wird, welche Mittel einem Gemeinwesen zur Verfügung stehen, um für sauberes Wasser und Hygieneartikel zu bezahlen. Neben der Schaffung von Zugang zu Trinkwasser, Hygiene-Unterricht und Training zur Instandhaltung von Wassersystemen in Ghana versorgt die International H2O Collaboration Menschen in der Dominikanischen Republik mit Bio-Sand-Filtern und setzt Projekte zur Abwasseraufbereitung in den Philippinen um.