Rotary.org: Aktuelles - District 9200 delivers aid to drought-affected community in Kenya

Distrikt 9200 liefert Hungerhilfe an Dörfer in Kenia

  • Drucken
  • Seite E-mailen

 
 

Oben: Geeta Manek, DGE des Distriktes 9200, spielt mit Kindern während eines Besuches in dem Dorf Kaikor im Distrikt Turkana in Nord-Kenia. Foto mfG Distrikt 9200

Von der Dürre getroffene Dörfer im nördlichen Kenia erhielten in dieser Woche lebensnotwendige Hilfe vom Distrikt 9200 (East Africa), als er gemeinsam mit dem Roten Kreuz 18 Tonnen Lebensmittel auslieferte.

Die Hungerkrise in Turkana ist "ein erschütterndes Beispiel, was gerade den Menschen in Ostafrika passiert", sagt Geeta Manek, Governor elect des ostafrikanischen Distrikt 9200. Die schlimmste Dürre am Horn von Afrika seit 60 Jahren hat Hungersnötte in Äthiopien, Kenia und Somalia ausgelöst. Mit drei anderen Rotariern und den Generalsekretären des kenianischen sowie des kanadischen Roten Kreuzes besuchten sie am 25 Juli Kaikor. "Wir mussten fürchterliche Szenen des Hungers und unglaublicher Armut erleben" sagte Manek,Mitglied im kenianischen Rotary Club Muthaiga.

Nach Angaben der UNO sind 12 Millionen Menschen auf der Flucht vor der Dürregefahr, für 3,7 Millionen Menschen besteht die akute Gefahr des Verhungerns, Zehntausende von Menschen starben bereits in Somalia an Hunger, davon 29.000 Kinder unter fünf Jahren.  Hunderttausende suchen Zuflucht in den benachbarten Staaten Äthiopien und Kenia. Doch während viele der Hilfsorganisationen an den Grenzen tätig sind, wurden Laut Manek die Nomadendörfer des Nordens vergessen, darunter auch Kaikor.

Besonders die Kinder in Turkana sind von der Not betroffen und schnelles Handeln ist nach Auskunft von Governor Eric Kimani dringend gefordert. 

"Wir sind geschockt vom Ausmaß der Hungersnot und vor allem dem Exodus akut unterernährter Kinder", sagt Kimani. "Wir müssen die Katastrophenhilfe schnellstens aufstocken, um eine Katastrophe des massenhaften Hungertodes verhindern zu können." Kimani appelliert an Rotarier in aller Welt, dem Distrikt bei der Bereitstellung von Lebensmitteln und Trinkwasser für die Menschen in Turkana zu helfen. 

"In der ganzen Region [um das Horn von Afrika] gab es eine lange Dürre, und die Klimaänderung wurde noch verschärft durch politische Instabilität", weiß Kimani sehr wohl. "Doch wir als Rotarier müssen Wege finden, die Hungerkrise zuerst zu bekämpfen."

Wie Sie dem Distrikt 9200 bei der Hilfe helfen können

Die Rotary Foundation hat angesichts der Hungersnot in Ostafrika einen Sonderfonds eingerichtet. Der  Rotary Horn of Africa Famine and Refugee Relief Fund dient zur Finanzierung von Hilfsprojekten in den betroffenen Gebieten.


Kommentar hinzufügen

* zeigt Feld mit Pflichteingabe an