Historische Momente: Sergeant-at-Arms
Susan Hanf
Rotary International News -- 17. Mai 2011
Chief Sergeant-at-Arms H. Tucker Gratz (mit Shillelagh) auf der Convention 1969 in Honolulu, Hawaii, mit seinen Assistenten: Ray Faisst aus El Paso, Texas; Paul Heckenlively aus Pearl Harbor, Hawaii; Jack Ma, aus Prince Albert, Saskatchewan, Kanada sowie John Young, John King und Edward Armstrong aus Honolulu.
J eder, der bereits einmal an einer Rotary Convention teilgenommen hat, kennt die Sergeants-at-Arms. Seit der ersten Convention 1910 helfen diese Herren und Damen in gelben Westen Rotariern und deren Familien, sich auf dem Jahreskongress zurechtzufinden.
Während der diesjährigen Convention vom 21. bis 25. Mai erhalten die Sergeants-at-Arms - die in diesem Jahr den Titel Rotary Guides erhalten - ein neues Äußeres, passend zum heißen und oft schwülen Wetter in New Orleans. Statt der gelben Westen tragen die Rotary Guides in diesem Jahr gelbe Schärpen. Unterstützt werden sie von hunderten Freiwilligen, die man leicht an ihren roten Schärpen erkennen kann.
Das Amt des Sergeant-at-Arms wurde bereits in der ersten Verfassung von Rotary festgeschrieben. Zum ersten Sergeant-at-Amrs wurde Werner Hencke aus St. Louis, Missouri, gewählt, der für die Aufrechterhaltung der Ordnung u.a. während der Convention, aber auch auf anderen Veranstaltungen verantwortlich war.
Auf der Convention 1921 in Edinburgh, auf der George Harris (nicht verwand mit Paul Harris) zum Sergeant-at-Arms für das kommende Jahr gewählt wurde, übergab ihm General Secretary Chesley Perry einen Shillelagh (Knüppel-Stock). Der Holzknüppel, ein Geschenk des Rotary Clubs Belfast an Rotary, wird seither jedes Jahr weitergereicht und vom Chief Sergeant-at-Arms als Symbol seines Amtes auf der Convention getragen.
Seit einer Änderung an der Verfassung von Rotary im Jahr 1922 dienen Sergeant-at-Arms nur noch während der Convention und werden durch den Präsidenten ernannt und nicht länger gewählt.
Weitere Informationen: