Rotary.org: Aktuelles - Rotarier kämpfen gegen AIDS in Ostafrika

 Rotarier kämpfen gegen AIDS in Ostafrika

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Familien warten bei einer Aktion der Rotarians for Fighting AIDS in Kenia auf ihren Test. Foto mfG Marion Bunch

Dass die Mitglieder von Rotary nicht nur den Kampf gegen die Kinderlähmung im Auge haben, zeigt eine Gesundheitsinitiative in Ostafrika. Hier arbeiten Rotarier und eine Rotarische Aktionsgruppe zusammen, um sich einer anderen Geißel auf dem afrikanischen Kontinent zuzuwenden: AIDS/HIV. Am 30. April werden in einem groß angelegten Gesundheitstag Tausende von Menschen in Kenia und Uganda auf das Virus hin getestet und erhalten Beratungsdienste über diese und andere Krankheiten.  

Koordiniert wird die Initiative vom Distrikt 9200 (Gebiete Eritrea, Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda) und der rotarischen Aktionsgruppe Rotarians for Fighting AIDS. Auch die Aktion Rotarians at Work Day ist mit dabei.

Nach den Worten von Stephen Mwanje, Governor im Distrikt 9200, ist AIDS/HIV das größte Problem in den Ländern Ostafrikas und die Haupttodesursache unter Erwachsenen. Besonders problematisch ist dabei, dass eine Erkrankung an der Immunschwächekrankheit mit einem sozialen Stigma belastet ist und daher oft aus Scham geheim gehalten wird.

Bei der im Stil von Nationalen Impftagen (NIDs) organisierten Aktion werden daher an 225 Untersuchungsstellen auch Tests für andere Krankheiten wie Diabetes und Brustkrebs durchgeführt. Auch Medikamente zur Entwurmung, Moskitonetze zur Vermeidung von Malaria und Sanitärmaterial werden verteilt.

Zwei der globalen Partner der Aktionsgruppe, Family Health International und die Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation, helfen mit technischer Unterstützung, die Coca-Cola Africa Foundation stellt weitere 100.000 USD. Marion Bunch, Gründerin von Rotarians for Fighting AIDS, wird Governor Mwanje für sein vorbildliches Engagement zudem den Ehrenpreis Jerome W. Schutz Hero Award verleihen, eine Ehrung, die Frau Bunch zu Ehren ihres 1994 an AIDS verstorbenen Sohnes an engagierte AIDS-Aktivisten vergibt.


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