Rotary.org: Aktuelles - Japanische Rotarier berichten von Beben am 11. März

 Japanische Rotarier berichten von Beben am 11. März

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Die rote Linie an diesem Klinikgebäude in Kamaishi, Japan, zeigt an, wie hoch die todbringende Flutwelle reichte. Der Leiter der Klinik, Toshiro Ueda, Mitglied im Rotary Club Otsuchi, Iwate, schaffte es in letzter Minute, sich in den dritten Stock zu retten. Foto mfG Tatsuo Seshita

"Die Erde schien überhaupt nicht mehr aufzuhören zu beben [...]", sagte RI Director Masahiro Kuroda nach dem zerstörerischen Erdbeben im Nordosten Japans am 11. März. "Ich dachte wirklich, ich müsste sterben". 

Der Arzt Kuroda hielt sich zum Zeitpunkt der Katastrophe in seiner Klinik in Hachinohe, Aomori, auf, die er und einige seiner Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen auch über Nacht nicht verlassen konnten. Die Tsunami-Welle, die kurz nach dem Beben über die Region hereinbrach und ganze Landstriche komplett zerstörte, stoppte nur wenige Kilometer vor der Klinik.

Nach dem Beben gelang es aufgrund der zusammengebrochenen Festnetz- und Mobiltelefonverbindungen zunächst nicht, befreundete Rotarier zu erreichen, und erst nach und nach konnte der Kontakt in den letzten Wochen wieder hergestellt werden. "In den am schwersten betroffenen Regionen in Distrikt 2520 kennen wir immer noch nicht das ganze Ausmaß der Zerstörung", sagt Rot. Kuroda. "Es gibt dort einige Rotarier, die wir immer noch nicht erreichen konnten."

Naoki Narayama, Governor von Distrikt 2520, besuchte kurz nach dem Beben betroffene Gemeinden: "Das Ausmaß der Zerstörung ist wesentlich schlimmer, als im Fernsehen gezeigt wird." Narayama ist gerührt von den tröstlichen Worten von Rotariern aus der ganzen Welt, die ihn und andere Rotarier in Japan immer wieder ermutigen und bei ihren Hilfseinsätzen antreiben. 

Tatsuo Seshita, Governor von District 2550 (Tochigi), dessen eigener Distrikt vom Tsunami verschont blieb reiste am 2. April nach Kamaishi, um Hilfsmittel an eine Klinik auszuliefern, die von Rotarier Toshiro Ueda geleitet wird. Ueda selbst schaffte es, der Tsunami-Flutwelle in letzter Minute zu entkommen, indem er sich in den dritten Stock seiner Klinik rettete.

Die Rotarier, so Kuroda, tun alles, um jenen in Not in diesen schweren Zeiten zu helfen. "Die Rotarier arbeiten zusammen und es rührt mich zutiefst zu sehen, wie sie sich hier einsetzen."


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