Rotary.org: Aktuelles - Japanische Rotarier setzen District Grants erfolgreich ein

 Japanische Rotarier setzen District Grants erfolgreich ein

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Mitglieder des Rotary Clubs Kyoto Yawata, Kyoto, Japan, begrüßen Kinder in einer Grundschule in Baoji, Shaanxi, China. Der Club nutzte District Grant-Mittel, um Renovierungsarbeiten an der Schule durchzuführen, die nach einem Erdbeben beschädigt wurde.
Foto mfG Rotary Club Kyoto Yawata

Im ersten Jahr des Future Vision Pilotprogramms konnten bereits viele Clubs und Distrikte Erfahrungen mit der neuen vereinfachten Grant-Struktur des neuen Plans machen. Ein Beispiel: der Distrikt 2650 (Japan) unterstützte bereits in diesem Jahr allein über 40 Projekte.

Die Leitung des japanischen Distriktes hatte gut vorgearbeitet, indem Clubs vorab nach bevorzugten Projekten befragt worden waren, und stellte bereits im Juni einen Antrag für ein Grant 2010/11. Nachdem eine Zuwendung über 271.000 Dollar im Juli ausgezahlt worden war, leitete der Distrikt die Gelder unverzüglich an 42 Clubprojekte weiter.

Auch die Förderfähigkeit der Projektentwürfe durch Grants war im Vorfeld durch einen Ausgabeplan (spending plan) geklärt worden, ein Schritt, der im Grant-Antragsverfahren vorgegeben ist. Dieser Plan hat auch den Vorteil, dass Projektabschlüsse schnell an die Foundation gemeldet werden können. Mithilfe der Zuwendungsgelder führten die Clubs eine ganze Reihe von Projekten durch, von der Bereitstellung von Computern, Nähmaschinen und anderen Ausstattungen für Berufszentren auf den Philippinen über Stipendien bis hin zu dem Bau von Schulen in China.

Die Clubs lernten schnell die Flexibilität der neuen District Grants für ihre Distriktaktivitäten schätzen. Aber auch Global Grants, mit denen nach dem neuen Modell größere Projekte realisiert werden, bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. So könnte ein Distrikt zum Beispiel mit einem einzigen GG-Antrag sowohl ein Berufstrainingsteam als auch ein humanitäres Projekt finanzieren, vorausgesetzt, die Aktivitäten entsprechen einem der Schwerpunktbereiche. Eine laufende Annahme von Anträgen ermöglicht zudem mehr Freiraum bei der Jahresplanung.

Letzteres ist nach Ansicht von Foundation Trustee Chair Carl-Wilhelm Stenhammar besonders für Stipendien von Bedeutung. Ein im Mai gestellter Online-Antrag könnte schon im Juni bewilligt und einen Studienbeginn bereits im September ermöglichen. "Stipendiaten können auf jeder Ebene vor Ort oder im Ausland für jeglichen Zeitraum und für Studien mit verschiedenen Abschlüssen gefördert werden", betont er und empfiehlt Distrikten zugleich, ihre eigenen Kriterien für Vergaben zu formulieren.

Welche Vorteile/Herausforderungen haben Sie im Future Vision Pilotprogramm erlebt? Schicken Sie Ihre Antwort an fvfeedback@rotary.org.

Infos zu den Future Vision Pilot News 


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