Rotary.org: Aktuelles - Eine neue Generation an Friedensstiftern in Uganda

 Eine neue Generation an Friedensstiftern in Uganda

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Robert Opira, Mitbegründer des Great Lakes Center, mit Kindern in Gulu, Uganda, bei einem Friedensmarsch. Foto mfG: Robert Opira

Mehr als 20 Jahre währte der Bürgerkrieg im Norden Ugandas. Über 300.000 Menschen verloren dabei ihr Leben, 1,8 Millionen wurden vertrieben, 36.000 Kinder wurden in die Rolle von Kindersoldaten gezwungen. 2006 endete der gewaltsame Konflikt, doch um einen dauerhaften Frieden zu gewähren, gibt es auch weiterhin noch viel zu tun.

Im November vergab die Rotary Foundation ein Global Grant über 16.096 USD an die Rotary Clubs Rubaga, Uganda, und Lambert Airport, Missouri, USA, für Trainingsmaßnahmen im Friedensaufbau, an denen 200 Lehrer und 1.300 Schüler an 10 Schulen in Nord-Uganda teilnehmen sollen. Bei der Umsetzung werden die sponsernden Clubs mit dem Great Lakes Center for Conflict Resolution in Gulu kooperieren, das mit den Schulen auch nach Abschluss des Projekts noch weiterarbeiten wird. 

Gründer des Great Lakes Center sind die beiden ehemaligen Rotary-Friedensstipendiaten Robert Opira (2005-07) und Godfrey Mukalazi (2004-06), die die Idee zu dem Zentrum während ihres Studiums an der University of Queensland in Australien entwickelten. Die Nichtregierungsorganisation widmet sich Konflikten und Sicherheitsproblemen in der Region um die Afrikanischen Großen Seen, in der seit Mitte der 1990er Jahre fünf Millionen Menschen während gewaltsamer Auseinandersetzungen in der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda umkamen. 

Das Projekt, das in den Schwerpunktbereich Frieden und Konfliktprävention/ -lösung des Future Vision Plans fällt, wird unterstützt durch die Distrikte 1911 (Ungarn), 5890 (Texas, USA), 6060 (Missouri, USA), 6200 (Louisiana, USA) und 9200 (Eritrea; Äthiopien; Kenia; Tansania; Uganda), die zusammen 14.597 USD ihrer District Designated Fund-Mittel bereitstellten. Der Rotary Club Rubaga gab zudem weitere 3.000 USD.

Der RC Rubaga half bei der Ausarbeitung des Trainingsplans und wird an den Schulungen teilnehmen. Auch wird der Club in den lokalen Medien für das Projekt werben und die Ergebnisse am Ende auswerten. Der RC Lambert Airport übernimmt die Überwachung des Projekts und wird ebenfalls in den Medien dafür werben.


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