Auf zu neuen Höhen für den Annual Programs Fund
Arnold R. Grahl
Rotary International News -- 14. Juni 2010
Governors Tanya Woff und Karlis Graubics im Basis-Camp am Mount Everest.
Foto mfG Tanya Wolff
Die Ersteigung des Kilimandscharo 2009 zugunsten der Organisation Big Brothers Big Sisters brachte Governor Tanya Wolff (Distrikt 6330, Ontario und Michigan) auf die Idee, in ähnlicher Weise Spenden für den Annual Programs Fund der Rotary Foundation zusammen zu bringen. Sie hatte den Aufstieg zum Mount Everest mit organisiert, und war sicher, Geld zusammenbringen zu können - selbst wenn sie den Aufstieg alleine unternähme. Sie entschied sich schließlich für das Projekt, bis zum Basislager am Mount Everest zu klettern, und warb fortan bei ihren Clubbesuchen im Distrikt unter Rotariern, dafür, sich ihr entweder anzuschließen - oder sie mit einer Spende zu sponsern.
Am 17. April erreichten Wolff; Karlis Graubics (Governor D7600 Virginia), Eric Robinson (Präsident elect des Rotary Clubs Wiarton, Ontario) und dessen Cousin Doug Robinson das Basislager in 5334 Metern Höhe. Mit dieser Anstrengung brachten sie über ihre Website www.everesttrek.org. über 50.000 Dollar für den Jährlichen Programmfonds zusammen.
"Es war eine wundervolle Erfahrung", erinnert sich Graubics, 70, der zur Vorbereitung auf den Treck ein elfwöchiges Konditionstraining absolvierte. "Damit sage ich aber ausdrücklich auch, dass es keine spaßige Angelegenheit war. Es hat mir keinen Spaß gehabt. Niemandem hat es Spaß gemacht. Es war einfach etwas, zu dem man sich entscheidet und es dann durchzieht."
Graubics, der nach eigenem Bekunden absolut kein Abenteurer ist, entschloss sich zum Mitmachen, nachdem er und seine Frau GovernorWolff bei sich zu Gast hatten. Zuerst wollte der 70-Jährige nichts von der Idee wissen. Doch schließlich ließ er sich überzeugen, nicht zuletzt auch durch den Spendenstrom, der sich einstellte, nachdem er sich zu der Bergtour bereit erklärt hatte.
Governor Wolff kontaktierte Ratna Man Sakya, Governor des Distriktes 3292 (Nepal), der sie prompt zu seiner Distriktkonferenz einlud. Die Begegnung festigte die Zusammenarbeit und die Entschlossenheit der Bergsteiger, auch künftig in Kathmandu Hilfsprojekte zu unterstützen. Nicht zuletzt dank der Unterstützung der Rotarier vor Ort wurde die Reise zu einem vollen Erfolg.
Wieder zuhause brachte der Projekterfolg neue Energie in die Distrikte. Man darf nun auf weitere Gipfelstürmungen gespannt sein.
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