Rotary.org: Aktuelles - Gewinnen von Stipendiaten ist ein laufender Prozess

 Gewinnen von Stipendiaten ist ein laufender Prozess

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Loa Magnusdottir, ehemalige Rotary-Friedensstipendiatin aus Distrikt 1360 (Island) arbeitete vor ihrer Stipendien-Zeit für den isländischen National-Ausschuss von UNICEF und filmte unter anderem an einer durch UNICEF geförderten Schule in Nairobi für ein Fernseh-Programm. Foto mit freundlicher Genehmigung von Loa Magnusdottir

Rotary Peace Fellows und Rotary Foundation Ambassadorial Scholars sind der Stolz ihrer Patendistrikte, doch die Suche nach geeigneten Kandidaten ist ein laufender Prozess, der strategisch angegangen werden sollte.

Laut Gudmundur Haraldsson, Rotary Peace Fellowships Subcommittee Chair für Distrikt 1360 (Island), nutzt sein Distrikt Kontakte mit örtlichen Universitäten und humanitären Hilfsorganisationen, schaltet Anzeigen in Zeitungen und setzt auf ehemalige Stipendiaten, die Kandidaten empfehlen und beraten. "Das Hauptaugenmerk [bei der Kandidatensuche] sollte auf den Noten der Studenten sowie deren Erfahrungen und Zielen für den Bereich humanitäre Hilfe liegen", so Haraldsson.

In Distrikt 5890 (Texas) führten die anhaltenden Einsätze zur Kandidaten-Gewinnung dazu, dass innerhalb der letzten 10 Jahre 36 Studenten ein Ambassadorial Stipendium erhielten. Zu verdanken ist dieser Erfolg laut Bill Barmore, District Scholarships Subcommittee Chair, vor allem der Mund-zu-Mund-Propaganda und einer dauerhaften Pflege von Kontakten. "Jedes Jahr fragen wir die Mitglieder unseres Ausschusses, ob sie eine Kontaktperson an einer der lokalen Universitäten kennen, die als Fürsprecher für das Programm fungieren könnte", so Barmore. Zudem versendet der Ausschuss Info-Pakete zu den Stipendien an jeden Club im Distrikt, bittet Rotaract Clubs darum, Kandidaten zu werben und ermuntert ehemalige Ambassadorial Scholars vor Clubs und in Universitäten zu sprechen.

Um einen Kandidatenkreis noch weiter einzuengen schlägt Scholarships Subcommittee Chair Linda Lutz aus Distrikt 6440 (Illinois) vor, persönliche Interviews zu führen. Auf diese Weise kann man nicht nur einen Kandidaten besser kennenlernen, sondern auch beobachten, wie dieser sich im Umgang mit Rotariern gibt. Unbedingt hervorgehoben werden sollten die einmaligen Vorteile eines Kontaktes mit Rotary, wie beispielsweise die Networking-Möglichkeiten, so Lutz. "Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber anderen Stipendienprogrammen."

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