Schritte gegen Mitgliederschwund in der Rezession
Rotary International News -- 4. August 2009
Judi Beard-Strubing ist regionale RI-Mitgliedschaftskoordinatorin in Zone 23 und pensionierte Finanzberaterin an der Wall Street.
In einer weltweiten Rezession werden humanitäre Hilfe – und Helfer – mehr denn je benötigt. Was kann ein Club tun, um Mitglieder mit finanziellen Schwierigkeiten zu halten?
„Berichten zufolge wird in manchen Regionen Nordamerikas mit Austritten aufgrund der Wirtschaftslage gerechnet“, erklärt Judi Beard-Strubing, Regionale Mitgliederkoordinatorin aus Zone 23 und pensionierte Börsenberaterin.
Clubpräsidenten und Governors können Maßnahmen ergreifen, um negativen Konsequenzen der Rezession für die Mitgliederbindung entgegenzuwirken, meint Beard-Strubing in Vorträgen und Workshops in den letzten Monaten. Beispiele:
- Clubtreffen könnten in preiswerteren Restaurants stattfinden, oder mit dem Restaurant könnten billigere Gerichte vereinbart werden. Die Treffzeiten könnten so gelegt werden, dass die Teilnahme ohne Bestellung einer ganzen Mahlzeit möglich ist.
- Geben Sie Mitgliedern die Möglichkeit, sich anderweitig als nur finanziell zu engagieren. Zum Beispiel durch die Teilnahme an Aktionen wie dem Auffüllen der örtlichen Lebensmittelbank. Oder lassen Sie Mitglieder mit finanziellen Problemen einige Monate als Ersatz für die Beitragszahlung bei Projekten mitarbeiten.
- Achten Sie auf Zeichen finanzieller Probleme, um Mitgliedern zu helfen, die den Gürtel enger schnallen müssen. Stellen Sie fest, wer evtl. aus finanziellen Gründen austreten wird, und sprechen Sie mit den Betroffenen.
- Der Zusammenhalt ist ein wichtiges Argument für die Mitgliedschaft. Organisieren Sie deshalb gesellige Zusammenkünfte, die wenig kosten, wie Mitbringpartys.
- Wie wäre es mit Stellenangeboten im Mitteilungsblatt oder auf der Website des Clubs?
- Beobachten Sie sorgfältig die Mitgliedertrends im Club und Distrikt, um festzustellen, wie sich die Wirtschaftslage auswirkt.
Auch in einer Rezession lassen sich Mitglieder im Club halten, meint Beard-Strubing: „Wenn wir proaktiv handeln, überlegt es sich der eine oder andere vielleicht noch einmal und tritt nicht aus oder spart nicht mit Spenden für die Stiftung.“ „ Menschen aus unterschiedlichstenVerhältnissen zu treffen, bereichert unser eigenes Leben.“
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